Deutsche Tageszeitung - Ski alpin: Ford stürzt schwer - Schmid auf Rang elf

Ski alpin: Ford stürzt schwer - Schmid auf Rang elf


Ski alpin: Ford stürzt schwer - Schmid auf Rang elf
Ski alpin: Ford stürzt schwer - Schmid auf Rang elf / Foto: ©

Der alpine Weltcup-Riesenslalom im Schweizerischen Adelboden ist von einem schweren Sturz des Amerikaners Tommy Ford überschattet worden. Der 31 Jahre alte Skirennläufer krachte im ersten Durchgang auf dem legendären Chuenisbärgli kurz vor dem Ziel mit dem Kopf auf die eisharte Piste.

Textgröße ändern:

Ford war offenbar kurzzeitig bewusstlos. Er wurde fast 20 Minuten auf der Piste versorgt und anschließend mit dem Helikopter abtransportiert. Das Rennen war knapp 30 Minuten unterbrochen. Schon am Freitag hatte sich der Norweger Lucas Braathen beim ersten Riesenslalom in Adelboden schwer am Knie verletzt.

Alexander Schmid hat vor dem zweiten Lauf (13.30 Uhr) die Top 10 im Visier. Nach einem enttäuschenden 21. Platz am Freitag liegt der Allgäuer im letzten Riesenslalom vor der WM in Cortina im Februar auf Rang elf. Auf den Schweizer Loic Meillard hat Schmid allerdings bereits 1,82 Sekunden Rückstand. Meillard führt vor Alexis Pinturault (Frankreich/+0,30), der am Freitag gewann, und seinem Teamkollegen Marco Odermatt (+0,70). Julian Rauchfuß verpasste den zweiten Durchgang.

Stefan Luitz fehlt im Berner Oberland nach seiner Oberschenkelverletzung, er muss vier Wochen pausieren. Am Sonntag (10.30 Uhr/13.30 Uhr) findet in Adelboden der Slalom statt. Dabei hofft Linus Straßer nach seinem ersten Weltcup-Sieg in Zagreb auf den nächsten Höhenflug.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Heimpleite gegen Häcken: Frankfurts Finaltraum in weiter Ferne

Für die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt ist das ersehnte Europa-Cup-Endspiel in ganz weite Ferne gerückt. Nach schwachem Start und schweren Patzern unterlag das Team um Kapitänin Laura Freigang im Halbfinal-Hinspiel dem schwedischen Meister BK Häcken mit 0:3 (0:1). Das Rückspiel in Göteborg findet am 2. April (18.30 Uhr) statt.

Sturz- und Protest-Chaos: Kanter Dritter bei Ronde van Brugge

Der deutsche Sprinter Max Kanter hat beim von mehreren Stürzen und einer gefährlichen Protestaktion überschatteten Eintagesrennen Ronde van Brugge (Brügge-Rundfahrt) einen Überraschungssieg knapp verpasst. In einem chaotischen Finale musste sich der 28-Jährige vom Team XDS Astana im Massensprint als Dritter nur den Topstars Dylan Groenewegen (Jayco AlUla/Niederlande) und Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech/Belgien) geschlagen geben.

Afrika-Cup: Senegal zieht vor den CAS

Der senegalesische Fußballverband zieht nach der Aberkennung des Afrika-Cup-Titels wie angekündigt vor den Internationalen Sportgerichtshof. "Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bestätigt den Eingang einer Berufung des senegalesischen Fußballverbands gegen den afrikanischen Fußballverband und den königlichen marokkanischen Fußballverband", hieß es in einer Mitteilung des in der Schweiz ansässigen CAS am Mittwoch.

Havertz ist zurück: "Ich fühle mich sehr, sehr gut"

Kai Havertz fühlte sich, als wäre er nach einer langen Reise wieder zu Hause. "Ich habe die Jungs vermisst. Für die Nationalmannschaft aufzulaufen, die Hymne zu singen, es ist etwas ganz Besonderes", sagte der Rückkehrer zum DFB-Team am Mittwoch in Herzogenaurach. Aber auch: "Es war eine sehr schwierige Zeit."

Textgröße ändern: