Deutsche Tageszeitung - Handball-WM: Hanning nennt Viertelfinale als WM-Ziel

Handball-WM: Hanning nennt Viertelfinale als WM-Ziel


Handball-WM: Hanning nennt Viertelfinale als WM-Ziel
Handball-WM: Hanning nennt Viertelfinale als WM-Ziel / Foto: ©

DHB-Vizepräsident Bob Hanning hat kurz vor der am Mittwoch beginnenden Handball-WM in Ägypten das Viertelfinale als Ziel für die deutsche Mannschaft ausgegeben. "Einen klaren Verbandsauftrag haben wir nicht formuliert. Aber das Viertelfinale ist ein Ziel, das jede deutsche Mannschaft erreichen muss. Egal, in welcher Zusammensetzung", sagte Hanning im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

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Der Verbandsvize lobte die starke Vorbereitung des Teams von Bundestrainer Alfred Gislason mit den beiden deutlichen Siegen gegen Österreich (36:27, 34:20). "Das gesamte Team freut sich sehr auf die WM, endlich geht es los. Ich bin davon überzeugt, dass wir ein gutes Turnier spielen und vielen Menschen in der Heimat viel Freude bereiten können", so Hanning.

Man wolle "die Menschen vor den Fernsehern begeistern", sagte der 52-Jährige: "Ich sehe das Turnier auch als Chance, Verbindung und zumindest gefühltes Miteinander zu schaffen. Die Menschen brauchen gerade jetzt eine gewisse Identifikation und auch ein bisschen gute Laune in dieser düsteren Zeit."

Am Dienstag fliegt die neu formierte Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) von Düsseldorf nach Kairo, das WM-Auftaktspiel steigt am Freitag gegen Außenseiter Uruguay. Es folgen Vorrundenspiele gegen Kap Verde und Ungarn. Sieben Stammkräfte stehen coronabedingt oder aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung.

Hanning sieht in Coach Gislason den Schlüssel zum Erfolg, "gerade in der jetzigen Situation". Der langjährige Erfolgstrainer des THW Kiel werde aufgrund seiner sportlichen Erfahrungen, "aber auch aufgrund seiner enormen Lebenserfahrung der große Stabilisator sein", so Hanning: "Wenn du jemanden an deiner Seite hast, der alles gewonnen hat, gibt dir das genau jene Sicherheit, die notwendig sein wird. Zum einen, weil die Mannschaft recht unerfahren ist. Zum anderen unter den schwierigen äußeren Umständen mit der Corona-Pandemie."

(G.Khurtin--DTZ)

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