Deutsche Tageszeitung - Kombination: Geiger erneut auf dem Podest - Riiber nicht zu schlagen

Kombination: Geiger erneut auf dem Podest - Riiber nicht zu schlagen


Kombination: Geiger erneut auf dem Podest - Riiber nicht zu schlagen
Kombination: Geiger erneut auf dem Podest - Riiber nicht zu schlagen / Foto: ©

Vinzenz Geiger (Oberstdorf) hat auch zum Start ins neue Jahr seine gute Form bewiesen und den deutschen Kombinierern den nächsten Podestplatz beschert. Der Team-Olympiasieger lief am Freitag im italienischen Val die Fiemme von Position zehn noch auf Rang drei vor. Nicht zu schlagen war erneut Dominator Jarl Magnus Riiber, der Norweger war im Springen der mit Abstand Beste und rettete seinen Vorsprung im 10-km-Langlauf problemlos ins Ziel.

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Am Ende stand der bereits 30. Weltcup-Sieg des 23-Jährigen, Zweiter wurde der Finne Ilkka Herola (+8,4 Sekunden) vor Geiger (+9,8), der mit einem Rückstand von 1:12 Minuten in die Loipe gegangen war. Geiger bleibt damit bester deutscher Athlet des Winters und überhaupt der einzige Kombinierer, der Riiber in dieser Saison geschlagen hat: Kurz vor Weihnachten hatte Geiger zweimal in Ramsau gewonnen.

"Ich bin richtig gerne hier in Val di Fiemme, hier habe ich schon viele Erfolge gefeiert", sagte Geiger, der 2019 und 2020 am Trampolino dal Ben sogar jeweils einmal gewonnen hatte: "Der Supersprung ist mir dieses Mal noch nicht rausgerutscht, aber ich kann zufrieden sein, ein dritter Platz zum Start ins Wochenende ist genial." Am Samstag (10.00 Uhr) steht noch der Teamsprint auf dem Programm.

Überzeugen konnten am Freitag auch die Teamkollegen. Fabian Rießle (Breitnau/+10,8), Dritter nach dem Springen, lief auf Rang vier. Gleich dahinter landete Rekord-Weltmeister Eric Frenzel (Geyer/+11,2). Manuel Faißt (Baiersbronn/1:11 Minuten) musste abreißen lassen und wurde Elfter.

Geiger, Rießle, Frenzel und Faißt holten in den bisherigen sechs Rennen des Winters damit bereits sieben Podestplätze im Einzel. Nur beim Auftakt Ende November im finnischen Ruka stand kein Deutscher unter den ersten Drei.

(G.Khurtin--DTZ)

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