Deutsche Tageszeitung - Hamburg ist Hinrunden-Meister - Kein Sieger im Verfolgerduell

Hamburg ist Hinrunden-Meister - Kein Sieger im Verfolgerduell


Hamburg ist Hinrunden-Meister - Kein Sieger im Verfolgerduell
Hamburg ist Hinrunden-Meister - Kein Sieger im Verfolgerduell / Foto: ©

Erfolgsserie fortgesetzt, Hinrunden-Meisterschaft gesichert: Aufstiegsfavorit Hamburger SV hat nach einer Aufholjagd einen weiteren Schritt zur Rückkehr in die Fußball-Bundesliga gemacht. Zum Abschluss der Zweitliga-Hinrunde gewann das Team von Trainer Daniel Thioune nach einem 0:2-Rückstand noch 4:2 (1:2) bei Eintracht Braunschweig und baute seinen Vorsprung auf den ärgsten Verfolger VfL Bochum auf vier Punkte aus.

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Keinen Sieger gab es dagegen im Verfolgerduell der Spitzengruppe. Der Karlsruher SC und der 1. FC Heidenheim trennten sich 1:1 (1:0), Schlusslicht Würzburger Kickers verlor 0:1 (0:1) beim SC Paderborn.

Felix Kroos (10.) und Marcel Bär (42.) hatten die Braunschweiger, die weiter im Tabellenkeller liegen, in Führung gebracht. David Kinsombi (45.+2/65.), Toptorjäger Simon Terodde (51.) und Aaron Hunt (59.) waren für den HSV erfolgreich, der aus den vergangenen sieben Spielen 19 der möglichen 21 Punkte holte.

Dabei nutzten die Hamburger in der zweiten Halbzeit drei Abwehrfehler der Gastgeber aus, um sich doch noch den Sieg zu sichern.

Der KSC konnte dagegen seinen Siegeszug nicht fortsetzen. Robin Bormuth (6.) erzielte das frühe Führungstor für die Gastgeber, die zuvor dreimal in Folge drei Punkte geholt hatten. Christian Kühlwetter (60.) war mit einem herrlichen Diagonalschuss zum 1:1 erfolgreich, es war sein elftes Saisontor. Beide Teams weisen auf den Rängen sechs und sieben jeweils 26 Punkte auf.

Der kleine Aufwärtstrend der Würzburger endete dagegen in Paderborn. Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage verloren die Gäste durch einen Treffer von Dennis Srbeny (31.), der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt fünf Punkte, kann aber am Sonntag noch anwachsen. In der Schlussphase sah Würzburgs Trainer Bernhard Trares noch die Rote Karte, weil er sich zu lautstark aufgeregt hatte.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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