Deutsche Tageszeitung - ManUnited-Star Rashford rassistisch beschimpft

ManUnited-Star Rashford rassistisch beschimpft


ManUnited-Star Rashford rassistisch beschimpft
ManUnited-Star Rashford rassistisch beschimpft / Foto: ©

Der englische Fußball-Nationalspieler Marcus Rashford, von der englischen Königin Elisabeth II. wegen seines sozialen Engagements zum "Member of the Order of the British Empire" (MBE) ernannt, ist erneut rassistisch beschimpft worden. Nach dem 0:0 seines Klubs Manchester United am Samstagabend beim FC Arsenal habe er auf Instagram zahlreiche verbale Verunglimpfungen erhalten.

Textgröße ändern:

"Ich bin ein schwarzer Mann, und ich lebe jeden Tag mit dem Stolz, einer zu sein", teilte er über Twitter mit, "niemand und auch kein Kommentar können daran etwas ändern. Also sorry, wenn du nach einer Reaktion suchst, aber du wirst sie hier nicht bekommen." Er habe "wundervolle Kinder", die ihm folgen würden, "und sie müssen so etwas nicht lesen", fuhr Rashford fort.

Rashford hat sich in Zeiten der Corona-Pandemie verstärkt sozial engagiert. Aufsehen erregte er besonders mit einer Kampagne, mit der er die britische Regierung so unter Druck gesetzt hatte, dass diese auch in den Ferien kostenlose Schulessen für bedürftige Kinder finanzierte. Der 23-Jährige sammelt zudem mit einer Spendenaktion Geld, um notleidenden Familien Essen und Lebensmittel zukommen zu lassen.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Bundesliga prüft Angebot von US-Investor

Bei der Fußball-Bundesliga liegt erneut ein milliardenschweres Angebot eines externen Finanzinvestors auf dem Tisch. Es sei "zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde", teilte die Liga auf SID-Anfrage mit.

Weltmeister Norris siegt in Ungarn - Antonelli Dritter

Der Weltmeister schlägt zurück: Lando Norris ist bei der Hitzeschlacht auf dem Hungaroring cool geblieben und hat McLaren den ersten Saisonsieg in der Formel 1 beschert. Der britische Titelverteidiger behielt beim Großen Preis von Ungarn die Nerven, setzte sich bei Temperaturen um die 30 Grad vor Max Verstappen im Red Bull durch - und führte Papaya nach einer langen Durststrecke wieder an die Spitze der Königsklasse.

Korpatsch feiert Heimsieg in Hamburg

Tamara Korpatsch hat bei ihrem Heimspiel in Hamburg einen seltenen Sieg gefeiert. Die 31 Jahre alte Tennisspielerin gewann am Rothenbaum ihren zweiten Titel auf der WTA-Tour. Im Finale des Sandplatzturniers setzte sich Korpatsch gegen die Ungarin Anna Bondar 6:3, 6:3 durch. Ihr bis dato einziges Turnier hatte Korpatsch 2023 im rumänischen Cluj-Napoca gewonnen.

Sensationelles Gold in Hongkong: Eifler wird Fecht-Weltmeisterin

Säbelfechterin Larissa Eifler hat in Hongkong sensationell den WM-Titel gewonnen. Die 27 Jahre alte Psychologiestudentin aus Köln kämpfte sich mit Siegen über mehrere Weltklassegegnerinnen ins Finale, in dem sie sich nach einem schwachen Start gegen die Französin Sara Balzer 15:10 durchsetzte. Für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) ist es das erste Einzelgold bei Weltmeisterschaften seit 2010. Damals hatte Peter Joppich mit dem Florett gesiegt.

Textgröße ändern: