Deutsche Tageszeitung - Medien: Weitreichende Einschränkungen für Olympia-Teilnehmer in Tokio

Medien: Weitreichende Einschränkungen für Olympia-Teilnehmer in Tokio


Medien: Weitreichende Einschränkungen für Olympia-Teilnehmer in Tokio
Medien: Weitreichende Einschränkungen für Olympia-Teilnehmer in Tokio / Foto: ©

Warnung vor exzessiven Siegesfeiern, kein Sightseeing - dafür womöglich Isolation außerhalb des Olympischen Dorfes: Für die Teilnehmer an den Sommerspielen in Tokio stehen einem Medienbericht zufolge zahlreiche Einschränkungen bevor - egal, ob sie geimpft sind oder nicht. Das berichtet der Branchendienst insidethegames.biz, der das sogenannte "Playbook" mit Handlungsanweisungen für die Olympia-Athleten vor der geplanten Veröffentlichung in der kommenden Woche einsehen konnte.

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"Es ist entscheidend, dass Du persönlich Verantwortung für deinen Teil des Plans übernimmst. Als Athlet und Teammitglied setzt Du die Standards", zitierte insidethegames aus dem Maßnahmenkatalog für Sportler und Teamoffizielle. Bei Verstößen gegen die Regeln, die für nichtgeimpfte und geimpfte Athleten gleichermaßen gelten sollen, drohe den Betroffenen in letzter Konsequenz auch der Ausschluss von den Spielen.

Bei einem positiven Test könnten Sportler in eine "von der Regierung geprüften" Einrichtung außerhalb der Olympiastätten isoliert werden. Ein Start bei ihrem Wettbewerb ist bei einem positiven Test nicht möglich. Laut insidethegames werden derzeit Maßnahmen in Erwägung gezogen, die es verhindern sollen, dass Sportler wegen eines "falsch positiven Tests" ausgeschlossen werden. Ein Gremium soll zudem die Resultate überprüfen können. Enge Kontaktpersonen eines positiv Getesteten müssen sich mit einem negativen Ergebnis "freitesten".

Zudem gelten auch für Sportler die in den bereits veröffentlichten Handbüchern festgehaltenen Maßnahmen wie strikte Maskenpflicht, allgemeine Hygienerichtlinien sowie ein weitgehendes Verbot von Besuchen von "touristischen Plätzen wie Bars und Restaurants". Einschränkungen soll es zudem beim Benutzen des öffentlichen Nahverkehrs geben. Am Mittwoch war das Handbuch für die internationalen Sportverbände und technischen Offiziellen vorgestellt worden.

Laut insidethegames werden die Sportler auch gebeten, bei Erfolg keine exzessiven Siegesfeiern zu zelebrieren. Sie sollten "andere Wege des Feierns" finden.

Vor der Einreise müssen Athleten einen "14-Tages-Plan" ausfüllen, in dem sie ihre Aufenthaltsorte während der ersten zwei Wochen in Japan darlegen. Nur zu diesen dort genannten Tätigkeiten dürfen sie das Olympische Dorf verlassen." Wir glauben, dass das Olympische Dorf der sicherste Ort für die Athleten ist", hatte Pierre Ducrey, IOC-Direktor für die Durchführung der Spiele, bereits am Mittwoch gesagt.

Mit den Handbüchern, die die Verantwortlichen bis zu den Spielen (23. Juli bis 8. August) regelmäßig aktualisieren wollen, sollen den beteiligten Gruppen spezifische Richtlinien an die Hand gegeben werden.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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