Deutsche Tageszeitung - 3. Liga: Dresden festigt Tabellenführung - Befreiungsschlag für Köln

3. Liga: Dresden festigt Tabellenführung - Befreiungsschlag für Köln


3. Liga: Dresden festigt Tabellenführung - Befreiungsschlag für Köln
3. Liga: Dresden festigt Tabellenführung - Befreiungsschlag für Köln / Foto: ©

Dynamo Dresden behält den direkten Wiederaufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga fest im Visier. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski gewann am 25. Spieltag der 3. Liga das Sachsen-Derby beim FSV Zwickau mit 2:0 (2:0) und thront mit 47 Punkten an der Tabellenspitze. Pascal Sohm (38.) und Christoph Daferner (45.+2/Handelfmeter) stellten den dritten Dynamo-Sieg in Serie sicher.

Textgröße ändern:

"Wir haben richtig guten Fußball gespielt", resümierte Kauczinski zufrieden: "Am Ende steht ein umkämpftes Spiel. Zwickau hat beherzt gespielt, aber unser Sieg war verdient."

Allerdings gaben sich auch Dresdens ärgste Verfolger keine Blöße. Der FC Ingolstadt besiegte den 1. FC Kaiserslautern mit 1:0 (0:0) durch das späte Tor von Justin Butler (85.) und liegt weiter nur drei Punkte hinter Dynamo. Zwei Zähler dahinter folgt Hansa Rostock, der frühere Bundesligist setzte sich gegen Waldhof Mannheim mit 1:0 (1:0) durch.

Hinter dem Spitzentrio ließ 1860 München Federn. Die Löwen verloren 1:2 (0:1) beim 1. FC Saarbrücken und liegen nun vier Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz. Einen Zähler besser ist Stadtrivale Türkgücü nach dem 2:0 (1:0) beim Tabellenletzten VfB Lübeck.

Einen Befreiungsschlag schaffte Viktoria Köln. Die Domstädter gewannen am Sonntag bei Bayern München II mit 1:0 (1:0) durch das Tor von Lucas Cueto (18.). Dank des ersten Dreiers nach zuvor acht Partien ohne Sieg verbesserte sich die Viktoria in der Tabelle auf den 14. Platz. München spielte nach Gelb-Rot gegen Kilian Senkbeil (75.) in Unterzahl.

Dagegen bleibt der 1. FC Magdeburg tief im Keller. Der einzige Europapokalsieger der DDR kam gegen den SC Verl mit 0:4 (0:3) unter die Räder und ist mit 21 Punkten Vorletzter. Zlatko Janjic (4.), Aygün Yildirim (16., 42.) und Philipp Sander (78.) trafen für die Gäste aus Westfalen, Magdeburgs Brian Koglin sah in der 45. Minute die Rote Karte wegen groben Foulspiels.

Weiterhin unter dem Strich liegt auch der MSV Duisburg trotz des 2:1 (1:1) beim Debüt von Trainer Pawel Dotschew gegen die SpVgg Unterhaching.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"

Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Donnerstag mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden."

Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern

Ehrenpräsident Uli Hoeneß erwartet einen langfristigen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeneß auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.

Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"

Uli Hoeneß sieht den geplanten Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem angedrohten Boykott der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zum Scheitern verurteilt. "Ich persönlich glaube, dass die Europäer noch gar nicht wissen, wie stark sie eigentlich sind. Einen Wettbewerb ohne Europäer kannst du in die Tonne treten", sagte Bayern Münchens Ehrenpräsident am Rande des Trainingslagers am Tegernsee: "Wenn die Europäer wirklich einig sind, wenn sie konsequent daran arbeiten, dann wird Herr Infantino mit diesem Plan nicht durchkommen."

Textgröße ändern: