Deutsche Tageszeitung - "Big Points" für Hoffenheim, herber Rückschlag für Werder

"Big Points" für Hoffenheim, herber Rückschlag für Werder


"Big Points" für Hoffenheim, herber Rückschlag für Werder
"Big Points" für Hoffenheim, herber Rückschlag für Werder / Foto: ©

"Big Points" für die TSG Hoffenheim, herber Rückschlag für Werder Bremen: Die personell gebeutelten Kraichgauer haben dank einer starken Kollektivleistung ihrer Rumpftruppe die untere Tabellenregion verlassen und die Hanseaten in den Abstiegskampf geschossen. Die TSG gewann trotz elf Ausfällen zum Abschluss des 22. Bundesliga-Spieltags 4:0 (2:0) gegen die zuvor punktgleichen Bremer.

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Ihlas Bebou (26.), Christoph Baumgartner (44.), Munas Dabbur (49.) und Georginio Rutter (90.) trafen für Hoffenheim, das mit 26 Zählern einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machte. Anders sieht es bei Werder aus. Die Bremer liegen nur fünf Punkte vor Arminia Bielefeld und dem Relegationsplatz, haben allerdings noch das Nachholspiel bei den Ostwestfalen in der Hinterhand.

Beim Geisterspiel in Sinsheim wurde die Anfangsphase von intensiv geführten Mittelfeld-Zweikämpfen bestimmt. Dabei behielten zumeist die Defensivreihen die Oberhand, gefährlich wurde es in den ersten zehn Minuten vor keinem der beiden Tore.

Die Gastgeber, bei denen auch der angeschlagene kroatische Vize-Weltmeister Andrej Kramaric nicht von Anfang an auflaufen konnte, verbuchten durch Baumgartner die erste kleine Chance (12.).

Die Bremer hatten in der Offensive bis Mitte der ersten Hälfte nur ein paar gute Ansätze zu bieten. Im gegnerischen Strafraum war die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt, der vor dem Anpfiff den Spekulationen über einen Weggang zu Borussia Mönchengladbach erneut widersprach, zu harmlos.

Die Gäste, die ohne Ludwig Augustinsson auskommen mussten, konzentrierten sich auf die Defensive. Kohfeldt monierte bei Ballbesitz lautstark "zu wenig Bewegung" und forderte von seinen Spielern mehr Kreativität.

Den Fehler machten die Bremer allerdings in der Defensive, als sie Bebou ohne Erfolg ins Abseits stellen wollten - Abwehrchef Ömer Toprak hob es auf. Bebou ließ sich nach Vorarbeit von Diadie Samassekou die Chance nicht entgehen. Kurz vor der Pause legte Baumgartner nach - und offenbarte dabei erneut eklatante Bremer Abwehrschwächen.

Die Führung für die aktiveren Hoffenheimer, die am Donnerstag gegen den viermaligen norwegischen Meister Molde FK das Achtelfinale in der Europa League erreichen wollen (Hinspiel 3:3), ging zur Pause in Ordnung.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs übernahm Werder die Initiative - und wurde ausgekontert. Dabbur traf nach Vorarbeit von Bebou. Nach dem erneuten Nackenschlag kämpften die Bremer wacker weiter, etwas Zählbares kam dabei aber auch nach 75 Minuten nicht heraus. Hoffenheim war sogar dem vierten Tor nahe.

(G.Khurtin--DTZ)

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