Deutsche Tageszeitung - Skilanglauf: Norwegen-Trio um Holund schlägt Bolschunow - Dobler 23.

Skilanglauf: Norwegen-Trio um Holund schlägt Bolschunow - Dobler 23.


Skilanglauf: Norwegen-Trio um Holund schlägt Bolschunow - Dobler 23.
Skilanglauf: Norwegen-Trio um Holund schlägt Bolschunow - Dobler 23. / Foto: ©

Angeführt von Hans Christer Holund haben Norwegens Skilangläufer bei der WM in Oberstdorf einen Dreifachsieg im Freistilrennen über 15 km gefeiert. Holund holte die zweite Goldmedaille seiner Karriere vor seinen Teamkollegen Simen Hegstad Krüger und Youngster Harald Östberg Amundsen. Bester Deutscher war Jonas Dobler (Traunstein) auf Rang 23.

Textgröße ändern:

"Wir sind schon ein bisschen enttäuscht", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder, der in Youngster Friedrich Moch (20/Isny) seinen zweitbesten Akteur hatte: "Bei Friedrich hatten wir sogar auf ein Top-10-Ergebnis gehofft. Aber er ist sehr scharf angegangen und hat dem Tribut gezollt. Aber ich fand gut, dass er Risiko gegangen ist."

Holund, der 2019 in Seefeld Weltmeister im "Marathon" über 50 km geworden war, hatte nach 33:48,7 Minuten einen Vorsprung von 20,2 Sekunden auf Krüger. Topfavorit Alexander Bolschunow aus Russland, der vier Tage zuvor im Skiathlon noch vor fünf Norwegern zu Gold gestürmt war, musste sich diesmal mit Rang vier begnügen.

Dobler hatte im Ziel fast zwei Minuten Rückstand auf die Spitze, 4,2 Sekunden hinter ihm landete der in seinem ersten WM-Einzelrennen schnell angegangene Moch. Florian Notz (Römerstein) und Lucas Bögl (Gaißach) folgten auf den Positionen 26 und 28. "Diese beiden sind 10, 15 Plätze zu weit hinten gelandet", sagte Schlickenrieder.

Titelverteidiger Martin Johnsrud Sundby (36), der zuletzt nicht mehr zum norwegischen Weltcup-Team gehörte hatte und nur dank seines persönlichen Startrechts als Weltmeister teilnahm, wurde im wohl letzten WM-Rennen seiner Karriere Siebter. Olympiasieger Dario Cologna (Schweiz) belegte in Abwesenheit von Topstar Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen), der sich auf seine Einsätze in der Staffel und über 50 km vorbereitet, den 13. Rang.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Nach FIFA-Wirbel: Neuendorf fordert "andere Kultur"

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) fordert im Zuge der gescheiterten Pläne von Gianni Infantino für einen FIFA-Investorendeal eine "lückenlose Aufklärung" der Hintergründe. "Der FIFA-Präsident hat eigenmächtig, intransparent und letztlich auch unverantwortlich im Sinne des Fußballs gehandelt", teilte DFB-Präsident Bernd Neuendorf auf SID-Anfrage mit.

Ruder-EM: Gold für Doppelvierer - vier deutsche Medaillen

Der Männer-Doppelvierer hat Gold bei den Ruder-Europameisterschaften gewonnen und damit einen überragenden Tag des deutschen Teams gekrönt. Marc Weber, Felix Heinrich, Jonas Gelsen und Ole Hohensee setzten sich am Samstag vor Polen und Kroatien durch, es war die vierte Medaille für Deutschland im norditalienischen Varese.

Aus für "schäbigen Deal": UEFA greift Infantino frontal an

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat nach dem vorläufigen Ende der FIFA-Investorenpläne mit erstaunlich deutlichen Worten einen Kulturwechsel im Weltverband gefordert. Dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino warf die UEFA vor, einen "schäbigen und undurchsichtigen Deal" eingefädelt zu haben.

Ruder-EM: Favorit Zeidler im Finale

Olympiasieger Oliver Zeidler ist nach einem dominanten Auftritt ins Finale der Ruder-Europameisterschaften eingezogen. Im Einer setzte sich der 30-Jährige in seiner Vorschlussrunde mit über fünf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz durch und unterstrich seine Goldambitionen eindrucksvoll.

Textgröße ändern: