Deutsche Tageszeitung - Früherer Nowitzki-Teamkollege Bradley nach Unfall querschnittsgelähmt

Früherer Nowitzki-Teamkollege Bradley nach Unfall querschnittsgelähmt


Früherer Nowitzki-Teamkollege Bradley nach Unfall querschnittsgelähmt
Früherer Nowitzki-Teamkollege Bradley nach Unfall querschnittsgelähmt / Foto: ©

Shawn Bradley, früherer deutscher Basketball-Nationalspieler und langjähriger Teamkollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, ist nach einem Verkehrsunfall querschnittsgelähmt. Das gab der Klub aus der Profiliga NBA am Mittwoch bekannt.

Textgröße ändern:

Laut Mitteilung wurde Bradley, der 2001 neun Länderspiele für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) absolviert hatte, bei einer Radtour in seinem Wohnort St. George/Utah von hinten von einem Auto erfasst. Dabei erlitt der frühere Center eine Rückenmarksverletzung.

"Eine traurige Nachricht am Abend", schrieb der DBB bei Twitter: "Wir denken an dich, Shawn, wünschen Dir die bestmögliche Recovery sowie Dir und Deiner Family Kraft für alles Bevorstehende."

Der im pfälzischen Landstuhl geborene Bradley (48) wurde operiert und ist seit acht Wochen im Krankenhaus. Die Reha hat bereits begonnen. "Es macht uns traurig, von Shawns Unfall zu hören", sagte Mavericks-Besitzer Mark Cuban: "Shawn hatte schon immer enorm großen Kampfgeist. Wir wünschen ihm nur das Beste. Er wird immer Teil der Mavs-Familie sein."

Bradley (2,29 m), Sohn einer Deutschen und eines US-Amerikaners, wurde 1993 in der NBA von den Philadelphia 76ers gedraftet. 1997 wechselte er nach Dallas und spielte dort nach der Verpflichtung Nowitzkis von 1999 bis 2005 an dessen Seite. Danach beendete er seine Karriere. 2001 nahm Bradley im DBB-Trikot an der EM in der Türkei teil. Die deutsche Mannschaft wurde Vierter.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Neymar über Karriereende: "Weiß nicht, was ich tun werde"

Der brasilianische Fußball-Superstar Neymar hat ein mögliches Karriereende nach Ablauf seines Vertrages beim FC Santos offengelassen. "Wenn mein Vertrag ausläuft, werde ich darüber nachdenken, ob ich bei Santos bleibe, wechsle oder meine Karriere beende. Ich weiß wirklich nicht, was ich tun werde", sagte der 34-Jährige bei einer von ihm selbst organisierten Wohltätigkeitsauktion in Sao Paulo: "Wir gehen Schritt für Schritt vor, Spiel für Spiel. Körperlich fühle ich mich gut."

Masters in Montréal: Hanfmann und Altmaier weiter, Struff raus

Yannick Hanfmann und Daniel Altmaier haben beim ATP-Masters in Montréal nach einiger Verzögerung die zweite Runde erreicht. Hanfmann setzte sich 6:1, 4:6, 6:2 gegen den Franzosen Benjamin Bonzi durch, sein Landsmann Altmaier bezwang den Australier Aleksandar Vukic 6:7 (2:7), 7:6 (7:5), 6:4. Wegen anhaltenden Regens in Kanada waren die Matches der deutschen Spieler gegen die jeweiligen Qualifikanten von Sonntag auf Montag (Ortszeit) verlegt worden.

Bester 19-Jähriger? Littler mit Spitze gegen Lamine Yamal

Darts-Weltmeister Luke Littler hat erneut mit extrem selbstbewussten Aussagen auf sich aufmerksam gemacht - und sich selber auch über den spanischen Fußball-Superstar Lamine Yamal gestellt. Im Gespräch mit der englischen Sun antwortete Littler auf die Frage, ob er der dominanteste Sportler der Welt sei: "Im Moment lässt sich das natürlich schwer sagen. Schließlich hat Sinner Wimbledon gewonnen. Aber ja, so wie ich meine Spiele gewinne, meine Leistungen zeige und Titel hole, bin ich wahrscheinlich der Beste, den es gibt."

Toronto: Lys muss aufgeben - auch Korpatsch und Maria raus

Die deutsche Tennisspielerin Eva Lys hat wenige Wochen vor den US Open den nächsten bitteren Dämpfer kassiert. Die Hoffnungsträgerin musste in der ersten Runde des WTA-Turniers beim Stand von 6:2, 6:7 (3:7), 0:2 gegen die Ungarin Panna Udvardy aufgeben. Lys hatte lange klar auf Siegkurs gelegen, doch eine 5:2-Führung im zweiten Satz reichte nicht. Während des Matches warf sie einmal frustriert ihren Schläger auf den Boden.

Textgröße ändern: