Deutsche Tageszeitung - Weltcup-Finale: DSV-Quartett verpasst Team-Sieg nur knapp

Weltcup-Finale: DSV-Quartett verpasst Team-Sieg nur knapp


Weltcup-Finale: DSV-Quartett verpasst Team-Sieg nur knapp
Weltcup-Finale: DSV-Quartett verpasst Team-Sieg nur knapp / Foto: ©

Die deutschen Skirennläufer haben beim Weltcup-Finale in Lenzerheide/Schweiz nur knapp den Sieg im Team-Wettbewerb verpasst. Im Finale unterlagen Andrea Filser, Linus Straßer, Lena Dürr und Alexander Schmid gegen Weltmeister Norwegen nur im "Tie-Break": Nach den vier Duellen hatte es 2:2 gestanden, in der Addition der Laufzeiten der schnellsten Frau und des schnellsten Mannes war die deutsche Mannschaft um 0,22 Sekunden zu langsam. "Das spricht für uns", betonte DSV-Alpinchef Wolfgang Maier.

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Mit Emma Aicher und Stefan Luitz anstelle von Dürr und Straßer hatte das deutsche Quartett bei der WM in Cortina d’Ampezzo die Bronzemedaille gewonnen. In Lenzerheide besiegte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Viertelfinale zunächst Italien, im Halbfinale dann Österreich. Trotz der Niederlage im Finale habe das Rennen bei strahlend blauem Himmel "Spaß gemacht", es herrsche "absolute Freude", sagte Straßer in der ARD: "Norwegen ist ja nicht umsonst Weltmeister."

Im Weltcup zählt der Team-Wettbewerb nur für die kaum beachtete Nationenwertung. Im Gesamtweltcup fallen am Samstag (Slalom der Frauen/Riesenslalom der Männer) und Sonntag (Riesenslalom der Frauen/Slalom der Männer) die letzten Entscheidungen. Bis auf den Riesenslalom der Frauen ist der DSV in jedem Wettbewerb vertreten. Straßer hat sich ebenso wie Dürr für den letzten Slalom der Saison qualifiziert, Luitz und Schmid für den Riesenslalom.

Bereits vergeben sind die Weltcup-Titel im Riesenslalom der Frauen (Marta Bassino/Italien) und im Slalom der Männer (Marco Schwarz/Österreich). Führende im Slalom-Weltcup der Frauen ist Petra Vlhova (Slowakei), die auch vor dem Gewinn des Gesamtweltcups steht. Im Riesenslalom der Männer liegt Marco Odermatt (Schweiz) vor Alexis Pinturault (Frankreich) - im Kampf um den Gesamtweltcup ist die Reihenfolge umgekehrt - mit besten Chancen für Pinturault.

(G.Khurtin--DTZ)

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