Deutsche Tageszeitung - Verstappen stark, Vettel mit Fehler, Schumacher überzeugt

Verstappen stark, Vettel mit Fehler, Schumacher überzeugt


Verstappen stark, Vettel mit Fehler, Schumacher überzeugt
Verstappen stark, Vettel mit Fehler, Schumacher überzeugt / Foto: ©

Red Bull an der Spitze, viele Gegner für Mercedes - und Sebastian Vettel noch ohne Schwung. Das Auftakt-Training der neuen Formel-1-Saison in Bahrain hat Hoffnungen auf einen spannenden Saisonstart (Sonntag, 17.00 Uhr MESZ/Sky) geweckt. Debütant Mick Schumacher überzeugte im unterlegenen Haas-Boliden zudem auf Anhieb und ließ nicht nur seinen russischen Teamkollegen Nikita Masepin hinter sich.

Textgröße ändern:

Ganz vorne stand nach den ersten 120 Minuten der Saison Max Verstappen. Der Red-Bull-Pilot drehte in 1:30,847 Minuten die schnellste Runde, lag aber noch deutlich hinter seiner eigenen Bestzeit (1:28,960) aus den Testfahrten, die vor zwei Wochen ebenfalls in Bahrain stattgefunden hatten.

Zweiter wurde der Brite Lando Norris (+0,095 Sekunden), der damit die Test-Eindrücke bestätigte: McLaren könnte in dieser Saison einen weiteren Leistungssprung machen. Erst als Dritter sortierte sich Weltmeister Lewis Hamilton (+0,235) ein, die Mercedes-Boliden wirkten nach den Problemen in den Tests insgesamt aber schon deutlich besser abgestimmt.

"Es hätte schlimmer sein können. Es wird ein richtiger Kampf mit Red Bull über die Saison hinweg. Im Moment sehen wir sie noch ein bisschen vorne", resümierte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Sky-Mikrofon.

Für Vettel (+0,922) reichte es im Aston Martin nur zu Rang 14, mit einem Fahrfehler auf seiner schnellsten Runde vergab er allerdings eine deutlich bessere Zeit. Sein Teamkollege Lance Stroll (+0,546) etwa fuhr auf Rang acht. Vettel hofft auf eine "steile Lernkurve" seines neuen Teams, nachdem Aston Martin bei den Testfahrten wegen vieler Probleme viel zu wenige Runden gedreht hatte.

Mick Schumacher wurde bei seiner ersten Ausfahrt als Formel-1-Stammpilot 18. und distanzierte Masepin im zweiten Haas dabei um etwa anderthalb Zehntel. Auch den Kanadier Nicholas Latifi im stärkeren Williams-Boliden ließ der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher hinter sich.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

WM unter Trump: Amnesty warnt vor "unmittelbaren Auswirkungen"

Die Debatte um Co-Gastgeber USA und Präsident Donald Trump wird die Fußball-WM auch nach dem ersten Anstoß belasten. Das glaubt jedenfalls Maja Liebing von Amnesty International. Die Menschenrechtsprobleme in den USA hätten "das Potenzial, unmittelbare Auswirkungen auf die Fans, die Spieler und die Journalisten zu haben", sagte die Referentin für die Region Amerikas dem Tagesspiegel. Es werde "sicherlich schwieriger, diese Probleme auszublenden".

Leichtathletik: Eigene Marathon-WM ab 2030

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics trägt seine Weltmeisterschaften in Zukunft ohne den Marathon aus. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, werde die Langstreckendisziplin nur noch bei den Weltmeisterschaften 2027 und 2029 dabei sein. Danach, ab 2030, soll jährlich eine eigene Marathon-WM durchgeführt werden, Frauen und Männer sollen sich im Jahresrhythmus abwechseln.

Drei Deutsche im Finale: Michigan holt College-Titel

Das deutsche Basketball-Talent Malick Kordel darf sich über die College-Krone in den USA freuen. Im Final Four der March Madness gewann der Oberhausener mit den Michigan Wolverines das Endspiel gegen die UConn Huskies mit 69:63, kam dabei aber erneut nicht zum Einsatz. U19-Vizeweltmeister Eric Reibe und sein deutscher Mitspieler Dwayne Koroma verpassten den erträumten Titelgewinn.

NHL: Grubauer bei nächster Pleite verletzt raus

Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer hat in der NHL mit Seattle Kraken einen bitteren Abend erlebt. Der Rosenheimer musste beim 2:6 (1:1, 0:2, 1:3) bei den Winnipeg Jets nach 33 Minuten mit einer Unterkörperverletzung ausgewechselt werden, zuvor hatte der Goalie drei der 18 Schüsse auf sein Tor passieren lassen. Im Rennen um die Wildcard-Plätze in der Western Conference sind die Chancen für Seattle nach der fünften Pleite nacheinander gering.

Textgröße ändern: