Deutsche Tageszeitung - Augsburgs Herrlich: Kritik gehört zum Profifußball

Augsburgs Herrlich: Kritik gehört zum Profifußball


Augsburgs Herrlich: Kritik gehört zum Profifußball
Augsburgs Herrlich: Kritik gehört zum Profifußball / Foto: ©

Trainer Heiko Herrlich vom Fußball-Bundesligisten FC Augsburg sieht bei seiner Mannschaft im spielerischen Bereich noch viel Raum für Verbesserung. "Wir haben noch immer viele unnötige Ballverluste, die mögliche Aktionen kaputt machen", sagte der Coach des Tabellen-13. der Augsburger Allgemeinen. Die Kritik sei gerechtfertigt, allerdings wies Herrlich auch auf einige verletzte Stammspieler hin.

Textgröße ändern:

Grundsätzlich sei der Klassenerhalt das Ziel, und womöglich "ein bisschen früher Ruhe zu haben als vergangenes Jahr", betonte Herrlich: "Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Es fragt niemand, ob du schön gespielt hast, wenn du abgestiegen bist."

In den vergangenen Wochen wechselten sich Siege und Niederlagen beim FCA ab, Herrlich selbst aber gab an, nicht um seinen Job zu fürchten. "Wenn man im Profibereich arbeitet, muss man wissen, es gibt Kritik, wenn die Ergebnisse nicht stimmen", sagte der 49-Jährige: "Aber wenn du dann anfängst, dir Sorgen zu machen, hast du etwas falsch verstanden, denn es hat dich niemand zu dem Job gezwungen."

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

"Infanti-No Go": Pressestimmen zum Verbleib des FIFA-Chefs

Gianni Infantino äußert nach einer Krisensitzung der FIFA keinerlei Rücktrittsgedanken und erhält stattdessen Rückendeckung. Nach einem angedeuteten Fehlereingeständnis holt der Präsident des Fußball-Weltverbandes zum Gegenangriff auf seine Kritiker aus. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

Manipulierte Trainerwahl? Razzia bei Südkoreas Fußball-Verband

Südkoreanische Ermittlungsbehörden haben am Donnerstag eine Razzia in den Geschäftsräumen des nationalen Fußballverbandes (KFA) durchgeführt. Dabei geht es um mögliche Manipulationen rund um die Ernennung des ehemaligen Nationaltrainers Hong Myung-bo, der mit dem Team bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Vorrunde gescheitert war.

Zverev hadert nach Aus: "Schlechtestes Spiel der Saison"

Nach dem unerwarteten Scheitern zum Auftakt seiner Hartplatzsaison ist Alexander Zverev hart mit sich selbst ins Gericht gegangen. Er hätte zwar zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung auf die US-Open (ab 30. August) noch keine wirklich gute Leistung erwartet, sagte der 29-Jährige nach der Dreisatz-Niederlage in Montréal gegen den Niederländer Tallon Griekspoor, "ich hatte aber auch nicht erwartet, so schlecht zu spielen, um ehrlich zu sein."

Vier deutsche, neun neue: Teammanager-Rekorde in England

Mit Matthias Jaissle bei Newcastle United sind es nun vier: Jeder fünfte Klub in der Premier League wird zum Beginn der kommenden Saison von einem deutschen Teammanager geführt. Das ist ebenso Rekord wie der Fakt, dass neun der 20 Vereine in der Sommerpause auf ihrer Schlüsselposition gewechselt haben. Die bisherige Bestmarke in Englands höchster Fußball-Spielklasse stammte aus der Saison 2016/17, als acht Klubs wechselten - unter anderem begann damals die Ära von Pep Guardiola bei Manchester City, die nun endete.

Textgröße ändern: