Deutsche Tageszeitung - "Alle Städte positiv reagiert": München und Co. reichen Zuschauerkonzepte für EM ein

"Alle Städte positiv reagiert": München und Co. reichen Zuschauerkonzepte für EM ein


"Alle Städte positiv reagiert": München und Co. reichen Zuschauerkonzepte für EM ein
"Alle Städte positiv reagiert": München und Co. reichen Zuschauerkonzepte für EM ein / Foto: ©

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bleibt mit München zumindest vorerst im EM-Rennen. Die bayerische Landeshauptstadt hat wohl ebenso wie die anderen elf Ausrichterstädte die erste formale Hürde genommen und scheint rechtzeitig vor der Deadline am Mittwoch Konzepte für eine Teilzulassung von Zuschauern eingereicht zu haben. Entsprechende Medienberichte aus Dänemark und England decken sich mit SID-Informationen.

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In diesem ersten Schritt mussten die zwölf Gastgeber aber lediglich ihre prinzipielle Bereitschaft für Spiele mit Fans zusichern. Eine Garantie für die Zulassung von Zuschauern wurde in dieser Phase des Entscheidungsprozesses noch nicht verlangt.

"Wir hatten den 7. April als Deadline gesetzt, daher ist es erfreulich, dass alle Städte bereits positiv reagiert haben", sagte UEFA-Turnierdirektor Martin Kallen dem dänischen Fernsehsender TV3 Sport: "Ich kann aber sagen, dass es von Stadt zu Stadt große Unterschiede gibt, inwieweit die Stadionkapazität genutzt werden soll."

Während sich zahlreiche Ausrichterstädte bereits mit teils ambitionierten Zuschauerkonzepten aus der Deckung gewagt hatten, vermied München bislang eine Garantie für Partien mit Fans. Doch der Druck bleibt auch nach Einreichen erster Konzepte groß. Bereits im Rahmen des Treffens des UEFA-Exekutivkomitees am 19. und 20. April oder spätestens bis Ende des Monats soll eine Entscheidung über das Format der EM fallen.

Bis dahin wird ein klares Bekenntnis zumindest zu einer Teilzulassung von Zuschauern nötig sein. "Jeder Ausrichter muss garantieren, dass Fans zu den Spielen dürfen. Die Option, dass irgendein Spiel der EM ohne Fans ausgetragen wird, ist vom Tisch", hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin jüngst eindeutig die Richtung vorgegeben.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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