Deutsche Tageszeitung - Eintracht Frankfurt setzt Zeichen für Meinungsfreiheit

Eintracht Frankfurt setzt Zeichen für Meinungsfreiheit


Eintracht Frankfurt setzt Zeichen für Meinungsfreiheit
Eintracht Frankfurt setzt Zeichen für Meinungsfreiheit / Foto: ©

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt setzt im Kampf für Menschenrechte ein spezielles Zeichen. Wie die Hessen mitteilten, werde der Verein vom 3. bis 10. Mai aktiv an der erstmals durchgeführten Woche der Meinungsfreiheit teilnehmen. Dabei soll es eine von der SGE organisierte virtuelle Podiumsdiskussion sowie weitere Inhalte zu diesem Thema auf den Plattformen der Eintracht geben.

Textgröße ändern:

Dazu unterschreiben Präsident Peter Fischer und Vorstandssprecher Axel Hellmann stellvertretend die Charta der Meinungsfreiheit. "Wir als Eintracht Frankfurt stehen mit unseren Grundwerten für ein konstruktives Miteinander und Fairness ein", sagte Hellmann: "Nicht nur im Sport ist eine vorurteilsfreie und hassbefreite Debattenkultur das höchste Gut, das es zu schützen gilt."

Initiiert wurde die Woche der Meinungsfreiheit vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Unter dem Titel #MehrAlsMeineMeinung formierte sich letztlich ein breites gesellschaftliches Bündnis, das bundesweit zahlreiche Onlineveranstaltungen, Aktionen und Kampagnen organisierte.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Kurz vor Playoff-Start: Draisaitl zurück auf dem Eis

Der deutsche Eishockeystar Leon Draisaitl ist kurz vor dem Start der NHL-Playoffs wieder ins Training der Edmonton Oilers eingestiegen. Ob der Torjäger nach längerer Verletzungspause rechtzeitig zur heißen Saisonphase einsatzbereit ist, bleibt unklar. "Ich weiß es nicht, wir werden sehen", sagte der Kölner in einer Medienrunde: "Wir gehen es Spiel für Spiel und Tag für Tag an, hoffentlich klappt es."

WNBA-Draft: Bühner als Nummer 17 nach Portland

Deutschlands Shootingstar Frieda Bühner ist ihrem Traum vom Sprung in die nordamerikanische Basketball-Profiliga WNBA einen großen Schritt näher gekommen. Beim Draft in New York wurde die 21-Jährige in der Nacht zu Dienstag an Position 17 von der neuen Franchise Portland Fire ausgewählt und könnte beim US-Team aus Oregon an der Seite ihrer Nationalmannschaftskollegin Luisa Geiselsöder spielen.

Gwinn über WM-Quali: "Die eigene Identität stärken"

Aus Sicht von Kapitänin Giulia Gwinn sind die Spiele der WM-Qualifikation auch bedeutsam für die Entwicklung des Fußball-Nationalteams. "Diese Erfahrungen sind wertvoll, um auf unserem Weg den nächsten Schritt zu gehen. Die WM 2027 ist nicht mehr so weit weg", sagte die Abwehrspielerin von Bayern München im RND-Interview: "Also ist die Phase in der Qualifikation jetzt wichtig, um die eigene Identität, das eigene Selbstverständnis zu stärken."

Reiter erwartet "steinigen" Weg zurück an die Weltspitze

Bundestrainer Tobias Reiter sieht den fehlenden Glauben an die eigene Stärke als "größte Baustelle" der deutschen Biathleten. "Ich war überrascht, wie schlecht das Selbstvertrauen war", sagte der 40-Jährige nach seiner ersten kompletten Saison als Männer-Coach im Podcast "Extrarunde". Bei seinem Amtsantritt im März 2025 sei "absolut kein Selbstvertrauen dagewesen. An den Trainingstagen zu den Wettkämpfen hin wurde von Tag zu Tag die Qualität schlechter, weil die Angst vorm Wettkampf wieder größer wurde. Da war ich enorm überrascht und habe versucht sehr viel zu intervenieren."

Textgröße ändern: