Deutsche Tageszeitung - Struff gewinnt: Beim 171. Anlauf erstmals im Finale

Struff gewinnt: Beim 171. Anlauf erstmals im Finale


Struff gewinnt: Beim 171. Anlauf erstmals im Finale
Struff gewinnt: Beim 171. Anlauf erstmals im Finale / Foto: ©

Tennis-Profi Jan-Lennard Struff hat zum ersten Mal in seiner Karriere ein Endspiel auf der ATP-Tour erreicht. Beim Turnier in München gewann der 31 Jahre alte Warsteiner gegen Qualifikant Ilja Iwaschka (Belarus) nach schwachen Start mit 6:4, 6:1 sein insgesamt achtes Halbfinale. Struff nimmt beim MTTC Iphitos zum 171. Mal an einem ATP- oder Grand-Slam-Turnier teil - nun winkt der erste Titel.

Textgröße ändern:

"Ich bin sehr glücklich, mein erstes Finale erreicht zu haben, ausgerechnet in Deutschland, in München", sagte Struff im BR. Zuvor hatte er in Marseille, München, Metz (alle 2014), Winston-Salem, St. Petersburg (beide 2017) sowie in Auckland und zuletzt in Stuttgart (2019) in einem Halbfinale gestanden. Bislang hat Struff nur drei Titel im Doppel auf der ATP-Tour vorzuweisen sowie fünf bei insgesamt acht Finalteilnahmen im Einzel auf der zweitklassigen Challenger Tour.

Nach dem dritten Sieg im fünften Duell gegen den Bezwinger des topgesetzten Alexander Zverev (Hamburg) spielt die deutsche Nummer zwei am Sonntag (13.30/BR Fernsehen und ran.de) auch um eine Siegprämie von 41.145 Euro, ein 180.000 Euro teures Auto und eine Lederhose. Gegner ist der in München an Nummer zwei gesetzte Casper Ruud (Norwegen) oder Nikolos Bassilaschwili (Georgien).

Struff erwischte bei kühler Witterung einen schlechten Start gegen Iwaschka, derzeit die Nummer 107 der Weltrangliste und laut Zverev "in der Form seines Lebens". Schnell lag er 0:3 zurück, kämpfte sich dann aber hinein in das Match. Den ersten Satz beendete er mit einem Ass. Im zweiten ließ sich Struff nach einem Break zum 2:1 auch vom einsetzenden Nieselregen nicht bremsen. Nach 86 Minuten servierte Iwaschka beim ersten Matchball einen Doppelfehler.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Am Tag nach der Disqualifikation: Walter holt Bronze

Langläuferin Leonie Maria Walter hat eine starke Reaktion auf ihre Disqualifikation gezeigt und bei den Paralympischen Winterspielen ihre zweite Medaille gewonnen. Die 22-Jährige kam gemeinsam mit Guide Christian Krasman über die Mitteldistanz der Sehbehinderten auf Rang drei und holte nach dem Biathlon-Sprint zum zweiten Mal in Norditalien Bronze. Gold ging wie schon im Langlauf-Sprint souverän an Anastasija Bagijan, die damit die insgesamt bereits vierte Goldmedaille für Russland holte.

"Sehr gute Gespräche": Zuspruch für Tour-Start 2029 in Berlin

Die Rückkehr der Tour de France nach Deutschland wird immer wahrscheinlicher – zum 40. Jahrestag des Mauerfalls rückt dabei Berlin als Gastgeber des Grand Départ in den Fokus. "Wir sind in sehr guten Gesprächen", sagte Thomas Hofmann, der Vorsitzende des Vereins "Grand Départ Allemagne", dem SID. Der Tour-Veranstalter ASO rechne der deutschen Bewerbung "sehr, sehr gute Chancen für 2029 ein - wenn Berlin auf alle Fälle dabei ist".

Mainz winkt erstes Viertelfinale - doch Heidel warnt

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 kann die Tür zum ersten Viertelfinal-Einzug in seiner Europacup-Geschichte weit aufstoßen - doch Christian Heidel warnt mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel in der Conference League am Donnerstag (21.00/RTL+) bei Sigma Olmütz vor dem zweimaligen tschechischen Pokalsieger.

Freiburg in Genk: Grifo jagt den alleinigen Rekord

Bei der Jagd nach dem alleinigen Rekord hilft Vincenzo Grifo der angenehme Blick zurück. "Ich habe dort 2018 mein Länderspiel-Debüt für Italien gefeiert. Das sind schöne Erinnerungen. Da erwartet uns etwas Spannendes", sagte der Deutsch-Italiener in Diensten des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL) beim viermaligen belgischen Meister KRC Genk.

Textgröße ändern: