Deutsche Tageszeitung - Zidane beklagt nach Real-Rücktritt fehlendes Vertrauen

Zidane beklagt nach Real-Rücktritt fehlendes Vertrauen


Zidane beklagt nach Real-Rücktritt fehlendes Vertrauen
Zidane beklagt nach Real-Rücktritt fehlendes Vertrauen / Foto: ©

Star-Trainer Zinedine Zidane beklagt sich nach seinem Rücktritt beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid über mangelnde Unterstützung und ein Klima menschlicher Kälte. "Ich gehe, weil ich spüre, dass der Verein mir nicht mehr das Vertrauen gibt, das ich brauche. Man bietet mir nicht die Unterstützung und Mittel, um mittel- oder langfristig aufzubauen", schrieb der frühere Weltfußballer in einem offenen Brief, den die Sporttageszeitung AS am Montag veröffentlichte.

Textgröße ändern:

Er sei in Madrid gewesen, um Trophäen zu gewinnen. "Aber jenseits davon gibt es die Menschen, Emotionen, das Leben. Ich habe das Gefühl, dass diese Dinge im Alltag nicht geschätzt werden", schrieb Zidane. Auch habe ihn "sehr verletzt", in der Zeitung zu lesen, er solle im Falle einer weiteren Niederlage entlassen werden. Er gehe, springe aber "nicht aus dem Boot" und wolle weiter Trainer sein.

Der Franzose Zidane (48) hatte den Klub unter anderem dreimal in Serie zum Champions-League-Titel geführt. Nach achtmonatiger Unterbrechung kam er 2019 zurück. In der abgelaufenen Saison musste Real mit dem deutschen Nationalspieler Toni Kroos den Meistertitel jedoch Atletico Madrid überlassen. Im Champions-League-Halbfinale scheiterte Real am späteren Sieger FC Chelsea.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Zehn Tage Ruhe: Varfolomeev belohnt sich für drei WM-Titel

Die Flugtickets sind seit Samstag gebucht - am Sonntagabend setzte bei Darja Varfolomeev nach dem letzten WM-Wettbewerb und dem erhofften goldenen Abschluss dann langsam auch die Urlaubsstimmung ein. "Es geht für zehn Tage nach Griechenland", verriet die 19-Jährige. Das sei "die beste Belohnung" - für abermals beeindruckende Leistungen bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main sowie insgesamt drei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille.

Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft

Der zweimalige Super-Bowl-Champion Sebastian Vollmer (42) blickt optimistisch in die Zukunft von Flag-Football im olympischen Programm. Er bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass die Sportart, die bei den Sommerspielen 2028 in Los Angeles ihr Olympia-Debüt geben wird, auch vier Jahre später in Brisbane dabei ist, als "sehr hoch". "Es kommt natürlich ein bisschen auf die Performance an und wie es aufgenommen wird", sagte Vollmer im SID-Interview im Rahmen der Flag-Football-WM in Düsseldorf.

Mit Schnullergeste zu Gold: Ruppert hat noch viel vor

Frederik Ruppert konnte bei seiner Gala-Vorstellung sogar schon vor dem Ziel jubeln, mit der "Schnuller-Geste" rannte der Top-Favorit die letzten Meter zu EM-Gold über die 3000 m Hindernis. Und grüßte damit seine schwangere Frau. "Ich werde im Januar Papa und das hat mir extrem viel Kraft und Power gegeben dieses Jahr", sagte der Europameister in der ARD.

"Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen

Vielseitigkeits-König Michael Jung und seine Silber-Kollegen wussten sofort, wessen Nummer sie nach dem großen Triumph bei der Heim-WM in Aachen als Erstes wählen. Das war "genau dein Plan, Peter", freute sich der frischgebackene Weltmeister, umringt von seinen Teamkameraden strahlte der 44-Jährige nach seiner Glanzleistung mit Partner Chipmunk in die Handykamera.

Textgröße ändern: