Deutsche Tageszeitung - Söder: 14.000 Fans bleiben Obergrenze für München

Söder: 14.000 Fans bleiben Obergrenze für München


Söder: 14.000 Fans bleiben Obergrenze für München
Söder: 14.000 Fans bleiben Obergrenze für München / Foto: ©

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht die 14.000 Zuschauer bei den EM-Spielen in München als Obergrenze an. "Die 14.000 steht jetzt ziemlich fest", sagte Söder bei RTL, "weil die gesamten Hygienemaßnahmen sich danach ausrichten müssen. Wir brauchen ein bisschen Planungssicherheit."

Textgröße ändern:

In der bayrischen Landeshauptstadt startet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich in die EURO (11. Juni bis 11. Juli). Dort finden auch die weiteren Gruppenspiele der DFB-Elf gegen Titelverteidiger Portugal (19.6.) und Ungarn (23.6.) sowie ein Viertelfinale (2.7.) statt.

"Die Fans dürfen sich darauf freuen und müssen keine Angst haben", sagte Söder mit Blick auf die sich entspannende Pandemie-Lage. Die Zuschauer-Rückkehr sieht er als "ganz wichtiges Signal", die Fans würden der Nationalmannschaft Rückenwind geben und ihre Chancen vergrößern. Außerdem erhofft sich der Politiker "ein neues Lebensgefühl und Lebensfreude". Er glaubt: "Die EM kann in Deutschland eine Menge bewirken."

Der DFB-Elf traut er alles zu: "Man hat den Eindruck, da wächst ein Team heran. Das kann uns in die Europameisterschaft hineintragen." Frankreich sei zwar der große Favorit, "die haben einen super Sturm. Aber der Rest ist noch nicht so in Form. Ich tippe 1:1." Danach sei gegen Portugal ein 1:0 drin - "und dann ist der Weg frei".

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Matthäus sieht Kane als Hauptanwärter für Ballon d'Or

Geht es nach Lothar Matthäus, gebührt Bayern Münchens Stürmerstar Harry Kane der Ballon d'Or 2026. Für ihn sei Kane der Spieler, der die Trophäe "am meisten verdient hat", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne beim TV-Sender Sky. Die prestigeträchtige Auszeichnung wird am 26. Oktober in London vergeben.

"Hat Spaß gemacht": Williams-Schwestern verlieren bei Comeback

Die Tennis-Ikonen Serena und Venus Williams haben ihr erstes gemeinsames Match seit vier Jahren auf der WTA-Tour verloren. Die US-Schwestern mussten sich bei ihrem mit Spannung erwarteten Doppel-Comeback beim Turnier in Cincinnati ihrer Landsfrau Peyton Stearns und der Ukrainerin Marta Kostjuk mit 2:6, 6:1, 8:10 geschlagen geben.

Zverev beim Masters in Cincinnati im Achtelfinale

Ein nervenstarker Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Der French-Open-Sieger und Wimbledon-Finalist rang in der dritten Runde den Franzosen Terence Atmane mit 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) nieder. Als nächstes trifft der in Abwesenheit der verletzten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz topgesetzte Hamburger auf den Amerikaner Tommy Paul oder Adolfo Vallejo aus Paraguay.

Stress mit Olympia-Held Kukuk? "Darf keine Rolle spielen"

Für Bundestrainer Otto Becker darf die angespannte Situation um Olympiasieger Christian Kukuk bei den Weltmeisterschaften in Aachen nichts und niemanden mehr beeinflussen. "Was auch immer passiert oder passiert ist, darf hier keine Rolle spielen", sagte Becker dem SID vor Beginn der Springreit-Wettkämpfe in der Soers: "Hier steht das Team im Vordergrund. Das ist das Wichtigste - man muss Respekt voreinander haben."

Textgröße ändern: