Deutsche Tageszeitung - Keine Quarantänepflicht für EM-Teilnehmer

Keine Quarantänepflicht für EM-Teilnehmer


Keine Quarantänepflicht für EM-Teilnehmer
Keine Quarantänepflicht für EM-Teilnehmer / Foto: ©

Die Bundesregierung hat die Einreiseregelung während der Fußball-Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) angepasst und sieht von einer Quarantänepflicht ab. Dadurch werden für die Fußball-EM akkreditierte Personen von der Quarantänepflicht, auch nach Einreise aus einem Virusvariantengebiet, ausgenommen.

Textgröße ändern:

"Die Fußball-Europameisterschaft ist ein sportliches Großereignis, auf das die ganze Welt schaut und für dessen Gelingen Deutschland seinen Teil leisten wird", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer, der für den Sport im Kabinett zuständig ist: "Wir haben gute Erfahrungen mit den Hygienemaßnahmen in der Fußball-Bundesliga, beim DFB-Pokal und in der Champions League gemacht, übrigens auch in anderen Disziplinen. Wir entsenden unsere Olympioniken nach Tokio. Wir werden auch die Fußball-EM für die Teams so organisieren, dass wir dem Infektionsschutz gerecht werden."

Das Kabinett wird noch in dieser Woche Anpassungen der Corona-Einreiseverordnung beschließen, hieß es in einer Pressemitteilung. Von dieser Ausnahmeregel seien alle Personen erfasst, "die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert wurden", hieß es.

Alle, die dieser Personengruppe angehören, würden von der Anmelde- und Absonderungspflicht sowie vom Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten befreit, "wobei ein strenges Schutz- und Hygienekonzept eingehalten werden muss, insbesondere eine tägliche Testung". Die Ausnahmeregelungen zur Anmelde- und Absonderungspflicht sind derzeit bis zum 28. Juli 2021 befristet.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Doppelpack Okafor: ManUnited verliert gegen Farkes Leeds

Manchester United ist auf seinem Weg zurück in die Champions League überraschend gestrauchelt. Die Red Devils verloren ihr Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten Leeds United mit dem deutschen Teammanager Daniel Farke 1:2 (0:2) und konnten ihr Polster im Kampf um die Königsklasse sechs Spieltage vor Saisonende nicht weiter ausbauen. Die Ausgangslage des Tabellendritten bleibt bei sieben Punkten Vorsprung auf Rang sechs allerdings weiter komfortabel.

Guter Start auf Sand: Siegemund im Achtelfinale von Stuttgart

Laura Siegemund hat bei ihrem Heimspiel in Stuttgart nach großem Kampf das Achtelfinale erreicht. Die 38 Jahre alte Schwäbin setzte sich in der ersten Runde des stark besetzten WTA-Turniers mit 4:6, 7:6 (7:4), 6:1 gegen die Bulgarin Wiktorija Tomowa durch und startete erfolgreich in ihre Sandplatzsaison. Für Siegemund war es erst der vierte Sieg in diesem Jahr.

ATP-Turnier in München: Hanfmann bereits ausgeschieden

Yannick Hanfmann ist beim ATP-Turnier in München als erster von sechs deutschen Tennisprofis ausgeschieden. Der 34 Jahre alte Karlsruher unterlag dem Belgier Alexander Blockx, der eine Wildcard für das Hauptfeld erhalten hatte, am ersten Turniertag nach 1:28 Stunden 6:7 (2:7), 2:6. Hanfmann ließ sich im ersten Satz nach einem Sturz am rechten Knie behandeln, schien aber nicht weiter beeinträchtigt zu sein.

Wück: Beförderung von Eta ein "positives Signal"

Frauen-Bundestrainer Christian Wück sieht die Beförderung von Marie-Louise Eta zur Männer-Cheftrainerin bei Union Berlin als "positives Signal" für den Fußball. "Ich kenne Marie-Louise aus ihrer Zeit beim DFB, ich kenne sie aus ihrer Zeit bei Union und wünsche ihr natürlich alles Gute, dass sie diese restlichen Spiele mit Union erfolgreich gestalten kann und wird. Und von daher ist das Zeichen, ich glaube, dass es auch durch Deutschland geht, durchweg positiv", sagte Wück am Montag.

Textgröße ändern: