Deutsche Tageszeitung - Djokovic fiebert Duell mit Nadal entgegen: "Der größte Rivale, den ich je hatte"

Djokovic fiebert Duell mit Nadal entgegen: "Der größte Rivale, den ich je hatte"


Djokovic fiebert Duell mit Nadal entgegen: "Der größte Rivale, den ich je hatte"
Djokovic fiebert Duell mit Nadal entgegen: "Der größte Rivale, den ich je hatte" / Foto: ©

Für Novak Djokovic hat das Gigantenduell mit Rafael Nadal im Halbfinale der French Open einen ganz besonderen Stellenwert. "Ich würde Rafa wahrscheinlich als den größten Rivalen wählen, den ich in meiner Karriere je hatte", sagte der Weltranglistenerste im Hinblick auf die 58. Begegnung der beiden Tennisstars am Freitag in Paris: "Die Vorfreude auf das Match gegen ihn, egal welches Match, egal welcher Belag, egal welcher Anlass, ist immer anders als bei allen anderen."

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Der 13-malige Champion Nadal steht in Roland Garros bei der beeindruckenden Bilanz von 105 Siegen bei nur zwei Niederlagen - eine davon fügte ihm 2015 Djokovic zu. Die anderen sieben Duelle bei den French Open gingen an den Spanier, darunter die Lehrstunde im Finale des vergangenen Jahres (6:0, 6:2, 7:5). Im Gesamtvergleich mit Nadal führt Djokovic aber mit 29 Siegen bei 28 Niederlagen.

"Gegen Nadal auf Sand auf diesem Court zu spielen ist die größte Herausforderung, die es gibt", sagte Djokovic, der 2016 seinen einzigen Titel in Paris holte. Dennoch sei er "zuversichtlich", betonte der 18-malige Grand-Slam-Champion: "Ich glaube, dass ich gewinnen kann, sonst wäre ich nicht hier. Lasst uns einen tollen Kampf haben."

Djokovic hatte sich am Mittwochabend durch ein 6:3, 6:2, 6:7 (5:7), 7:5 gegen den Italiener Matteo Berrettini fürs Halbfinale qualifiziert. Zuvor hatte Nadal in seinem Viertelfinale gegen den Argentinier Diego Schwartzman nach jahresübergreifend 36 gewonnenen Sätzen beim Sandplatz-Klassiker wieder einen Durchgang abgegeben, letztlich aber doch souverän 6:3, 4:6, 6:4, 6:0 gewonnen.

Um das zweite Finalticket duellieren sich am Freitag die deutsche Nummer eins Alexander Zverev (Hamburg) und Stefanos Tsitsipas (Griechenland).

(B.Izyumov--DTZ)

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