Deutsche Tageszeitung - Buchmann auch bei Tourmalet-Rückkehr in Helfer-Rolle

Buchmann auch bei Tourmalet-Rückkehr in Helfer-Rolle


Buchmann auch bei Tourmalet-Rückkehr in Helfer-Rolle
Buchmann auch bei Tourmalet-Rückkehr in Helfer-Rolle / Foto: ©

Der deutsche Radprofi Emanuel Buchmann (Ravensburg) plant bei seiner Rückkehr auf den Col du Tourmalet keine Alleingänge und konzentriert sich weiter voll auf seine Rolle als Edelhelfer von Kapitän Wilco Kelderman. "Ich werde wieder bei Wilco bleiben. Er hat eine gute Chance, hier ein gutes Ergebnis einzufahren. Ich werde ihm helfen", kündigte der Fahrer des deutschen Teams Bora-hansgrohe vor der letzten Pyrenäen-Etappe der diesjährigen Tour de France an.

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Buchmann war 2019 beim Aufstieg auf den berüchtigten Tourmalet mit einem beherzten Auftritt auf den vierten Platz gefahren und hatte dabei erstmals sein großes Können auf der großen Radsport-Bühne unter Beweis gestellt. Wenige Tage später in Paris verbuchte er ebenfalls als Vierter der Gesamtwertung seinen bisher größten Karriereerfolg.

In diesem Jahr ist der Tourmalet nicht das Ziel, sondern nur eine Durchgangsstation auf der 18. Etappe der 108. Großen Schleife. Nach dem Aufstieg auf 2115 m steht für das Fahrerfeld in Luz Ardiden (1715 m) die dritte und letzte Bergankunft bei der Tour an.

Der 28-jährige Buchmann, der recht kurzfristig bei der Frankreich-Rundfahrt an den Start ging, wird dann weiter an der Seite Keldermans fahren. Der Niederländer war am Mittwoch kurz vor dem Aufstieg zum Col du Portet an einem Randstein hängen geblieben und gestürzt, Buchmann fuhr ihn anschließend wieder an die Spitzengruppe heran.

"Man hat gesehen, dass es wichtig ist, bei ihm zu bleiben, falls etwas passiert", sagte Buchmann. Kelderman belegt im Gesamtklassement vor der letzten schweren Pyrenäen-Etappe mit 8:06 Minuten Rückstand auf den in Führung liegenden Titelverteidiger Tadej Pogacar (Slowenien/UAE Team Emirates) den sechsten Platz.

(L.Svenson--DTZ)

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