Deutsche Tageszeitung - Auch Saka äußert sich: "Es gibt keinen Platz für Rassismus"

Auch Saka äußert sich: "Es gibt keinen Platz für Rassismus"


Auch Saka äußert sich: "Es gibt keinen Platz für Rassismus"
Auch Saka äußert sich: "Es gibt keinen Platz für Rassismus" / Foto: ©

Nach Marcus Rashford und Jadon Sancho hat sich auch der englische Fußball-Nationalspieler Bukayo Saka zu den rassistischen Beleidigungen geäußert. Vier Tage nach seinem verschossenen Elfmeter im verlorenen EM-Finale gegen Italien meldete sich der 19-Jährige bei Twitter zu Wort und prangerte auch die Sozialen Netzwerke an.

Textgröße ändern:

"An die Social-Media-Plattformen Instagram, Twitter und Facebook: Ich möchte nicht, dass irgendein Kind oder Erwachsener die hasserfüllten und verletzenden Nachrichten bekommt, die Marcus, Jadon und ich diese Woche erhalten haben", schrieb Saka am Donnerstag.

"Ich wusste direkt, welchen Hass ich abbekommen würde, und es ist traurige Realität, dass solch mächtige Plattformen wie ihr nicht genug dagegen tut, um solche Nachrichten zu stoppen", hieß es weiter in dem emotionalen Statement.

"Es gibt keinen Platz für Rassismus oder Hass im Fußball oder in irgendeinem anderen gesellschaftlichen Bereich", schrieb der Profi vom FC Arsenal. Saka betonte, dass diese Einstellung auch für die Menschen gelte, "die zusammengekommen sind, um diesen Leuten, die solche Nachrichten schreiben, entgegentreten, indem sie etwas unternehmen und die Kommentare der Polizei melden und dem Hass entgegenwirken, indem sie freundlich zueinander sind. Wir werden gewinnen."

Saka, Rashford und Sancho wurden nach ihren verschossenen Elfmetern im EM-Finale rassistisch beleidigt. Sancho und Rashford hatten über die Sozialen Netzwerke bereits reagiert.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Klopp nominiert DFB-Kader am 17. September

Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp wird seinen mit Spannung erwarteten Kader für den Start in seine Amtszeit am 17. September auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main präsentieren. Das geht aus einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom Montag hervor. Vier Tage später wird er seine Nationalspieler für den Nations-League-Auftakt beim DFB-Partner adidas in Herzogenaurach versammeln.

HSV-Investor Kühne gestorben

Trauer um Klaus-Michael Kühne: Der Unternehmer und Investor des Hamburger SV ist im Alter von 89 gestorben. Das bestätigte das Unternehmen Kühne+Nagel. Demnach sei der Manager in der Nacht zu Montag in Schindellegi/Schweiz verstorben. "Die Nachricht vom Tod von Klaus-Michael Kühne macht uns alle tief betroffen", sagte Stefan Paul, CEO der Kühne+Nagel International AG.

Pyrotechnik: Fünf Verletzte bei niederländischem Erstligaspiel

Bei Ausschreitungen im Rahmen eines Fußballspiels der niederländischen Eredivisie sind fünf offenbar unbeteiligte Fans verletzt worden. Die Anhänger des Erstligisten SC Cambuur-Leeuwarden waren am Sonntag im Heimspiel gegen Feyenoord Rotterdam (2:5) von pyrotechnischen Gegenständen getroffen worden, die von Feyenoord-Fans aus dem Gästeblock auf die Familientribüne geworfen wurden. Ein Vereinssprecher erklärte, dass die Verletzten Brandwunden, Gehörschäden und Augenverletzungen erlitten hätten.

Masters in Cincinnati: Gauff und Fils gewinnen

Coco Gauff und Arthur Fils haben die Generalprobe für die US Open (30. August bis 13. September) gewonnen. Beim Tennis-Masters in Cincinnati siegte Gauff im amerikanischen Finale gegen Jessica Pegula mit 6:2, 6:4 und sicherte sich ihren ersten Titel der Saison. Der Franzose Fils triumphierte mit 6:3, 1:6, 6:0 über Frances Tiafoe (USA). Für den 22-Jährigen war es der bislang größte Erfolg seiner Karriere.

Textgröße ändern: