Deutsche Tageszeitung - IOC-Session nimmt Skimountaineering 2026 ins Programm auf

IOC-Session nimmt Skimountaineering 2026 ins Programm auf


IOC-Session nimmt Skimountaineering 2026 ins Programm auf
IOC-Session nimmt Skimountaineering 2026 ins Programm auf / Foto: ©

Das Skibergsteigen, auch Skimountaineering genannt, wird bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo olympisch werden. Die 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nahm in Tokio die Sportart ins Programm auf. Das Skimountaineering soll jeweils zwei Wettbewerbe für Männer und Frauen sowie ein Mixed umfassen - je 24 Sportlerinnen und Sportler sollen teilnehmen, die endgültige Entscheidung darüber fällt die IOC-Exekutive im Juni 2022.

Textgröße ändern:

Das Skibergsteigen ist die erste neue Sportart im Programm der Winterspiele, seit die Snowboard-Wettbewerbe 1998 in Nagano/Japan aufgenommen wurden. Bei den Sommerspielen in Tokio, die am Freitag eröffnet werden, präsentiert das IOC vier neue Sportarten: Surfen, Skateboard, Karate und Sportklettern - für die Karate-Kämpfer wird es vorerst ein einmaliges olympisches Gastspiel.

Skimountaineering ist vor allem in Italien eine boomende Sportart. In verschneitem Gelände muss dabei eine Strecke mit Aufstiegen und Abfahrten bewältigt werden, der Höhenunterschied kann bis zu 1900 m betragen. In einigen Wettbewerben gehören unter anderem Eispickel, Klettergurte, Seile und Steigeisen zur Ausrüstung. Im Januar 2020 war das Skibergsteigen Teil des Programms der Olympischen Jugend-Winterspiele in Lausanne.

Das Organisationskomitee der Spiele in Italien hatte dem IOC daraufhin Skimountaineering für Mailand und Cortina d’Ampezzo vorgeschlagen. Durch die von IOC-Präsident Thomas Bach lancierte Agenda 2020 haben Olympia-Gastgeber die Möglichkeit, Sportarten für ihre Spiele zu empfehlen. So finden bei den Sommerspielen 2024 in Paris erstmals Wettkämpfe im Breakdance statt.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Keine "Remontada": Flicks Barca scheitert trotz Blitzstart

Die "Remontada" ist ausgeblieben, der Titeltraum geplatzt: Hansi Flick und der FC Barcelona haben die Krönung ihrer Aufholjagd gegen Atlético Madrid verpasst. Das Team des Ex-Bundestrainers gewann ein mitreißendes Viertelfinal-Rückspiel im Metropolitano zwar mit 2:1 (2:1), schied nach dem bitteren 0:2 im ersten Duell im heimischen Camp Nou aber dennoch aus der Champions League aus.

Kein Wunder: Wirtz und Liverpool scheitern an PSG

Das Wunder von Anfield ist ausgeblieben: Der FC Liverpool mit Nationalspieler Florian Wirtz ist im Viertelfinale der Champions League an Paris Saint-Germain klar gescheitert. Die angeschlagenen Reds verloren auch zu Hause gegen den starken Titelverteidiger mit 0:2 (0:0), nachdem sie schon im Hinspiel deutlich unterlegen waren (0:2). PSG trifft nun im Halbfinale (28.4./6.5.) auf den Sieger des Gigantenduells zwischen Bayern München und Real Madrid (Hinspiel 2:1).

DEL-Halbfinale: München wehrt Mannheims ersten Matchpuck ab

Mit dem Rücken zur Wand hat Red Bull München im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den ersten Matchpuck der Adler Mannheim zum Endspieleinzug abgewehrt. Die Bayern feierten im vierten Duell der Best-of-seven-Serie nach Niederlagen in den ersten drei Begegnungen mit 5:1 (1:1, 1:0, 3:0) ihren ersten Sieg und wahrten damit ihre Chancen. Spiel fünf findet am Freitag (19.00 Uhr/MagentaSport) in Mannheim statt.

Gwinn verletzt: DFB-Frauen schlagen auch Österreich

Auch ein Schreckmoment um Giulia Gwinn hat die deutschen Fußballerinnen auf dem Weg zum WM-Ticket nicht aus dem Tritt gebracht. Die spielfreudige Auswahl von Bundestrainer Christian Wück gewann das Nachbarschaftsduell mit Österreich in Nürnberg letztlich souverän 5:1 (1:0), musste beim dritten Sieg im dritten Qualifikationsspiel aber die frühe Auswechslung der an der Schulter verletzten Kapitänin wegstecken.

Textgröße ändern: