Deutsche Tageszeitung - Zur Kontakt-Nachverfolgung: Spielerinnen tragen Tracker bei Eishockey-WM

Zur Kontakt-Nachverfolgung: Spielerinnen tragen Tracker bei Eishockey-WM


Zur Kontakt-Nachverfolgung: Spielerinnen tragen Tracker bei Eishockey-WM
Zur Kontakt-Nachverfolgung: Spielerinnen tragen Tracker bei Eishockey-WM / Foto: ©

Die Eishockey-Spielerinnen müssen vor und während der anstehenden WM in Kanada (20. bis 31. August) einen Tracker bei sich tragen. Dieser dient bei einem Coronafall der besseren Kontakt-Nachverfolgung. Auf dem Eis darf das kleine, in einem Armband befindliche Gerät jedoch abgenommen werden.

Textgröße ändern:

"Letztlich ist das keine Schikane, sondern dient der Sicherheit aller Anwesenden hier", sagte die deutsche Kapitänin Julia Zorn, die "mit einem kleinen Verweis auf das Anti-Doping-System" ergänzte: "Für uns ist es gar nicht so ungewohnt, gerade ein Deutschland legt man als Leistungssportler generell sehr viele Daten offen. Wir sind da ohnehin relativ nackt in der Hinsicht, wann und wo wir uns befinden."

Torhüterin Jennifer Harss verriet, dass sich viele Spielerinnen den Tracker an die eigene Armbanduhr binden würden, "da fällt es noch weniger auf".

Nationaltrainer Thomas Schädler sprach seiner Mannschaft "ein Kompliment" aus, alle würden diese ungewöhnliche Vorgabe der Veranstalter "sehr diszipliniert" umsetzen. Auch deshalb betonte Schädler: "Wir fühlen uns sehr sicher."

Die deutschen Eishockey-Frauen starten am Samstag (20.00 Uhr MESZ) in Calgary mit der Partie gegen Ungarn in die WM, die ursprünglich im April in den kanadischen Städten Halifax und Truro hatte stattfinden sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde diese erst verschoben und später abgesagt, ehe das Turnier Ende August in der Olympia-Stadt von 1988 neu angesetzt wurde.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Europäische Topligen gegen Infantino

Die europäischen Topligen inklusive der Fußball-Bundesliga stellen sich im Machtkampf beim Weltverband FIFA offenbar geschlossen gegen Präsident Gianni Infantino. Nach Angaben des Chefs der European Leagues, Claudius Schäfer, sind alle 53 Mitgliedsligen aus 34 Ländern - darunter die "Großen Fünf" aus Deutschland, England, Spanien, Italien und Frankreich - "voll auf einer Linie".

Watzke plädiert: "Neuem" BVB "Geduld entgegenbringen"

Hans-Joachim Watzke blickt optimistisch auf die kommende Saison von Borussia Dortmund, erwartet angesichts der vielen neuen Spieler aber auch Rückschläge. Trainer Niko Kovac habe in der vergangenen Saison "in der Bundesliga wirklich das Optimale herausgeholt", sagte der BVB-Präsident bei RTL/Sky: "Aber es war eben eine andere Mannschaft als die, die jetzt da ist. Da müssen wir ihnen aber auch ein bisschen mehr Geduld entgegenbringen. Das müssen wir auch in Dortmund wieder lernen."

Lange macht Hoffnung auf WM-Teilnahme von Nyara Sabally

Olaf Lange, Bundestrainer der deutschen Basketballerinnen, ist zufrieden mit dem Heilungsverlauf von WNBA-Profi Nyara Sabally vor der Heim-WM. "Kommen wird sie auf jeden Fall. Wir haben sie ja jetzt schon früher nach Deutschland gebracht, sie ist in Behandlung. Jetzt nicht bei der Nationalmannschaft. Da müssen wir auch ganz vorsichtig sein, was ich hier sage, sonst wird sie für zwei Jahre gesperrt. Deshalb sind wir auch momentan nicht direkt mit ihr in Kontakt", sagte Lange am Dienstagabend in Köln.

Mit Pochettino-Sohn: Andorras Meister kann Geschichte schreiben

Ganz Andorra drückt am Donnerstag dem fünfmaligen Meister Inter d'Escaldes die Daumen: Als erster Klub aus dem kleinen Pyrenäen-Land können sich die Blau-Schwarzen für die Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs qualifizieren. "Wir sind nur einen Schritt davon entfernt, Geschichte zu schreiben", sagt Trainer Felip Ortiz vor dem Playoff-Rückspiel der Conference League gegen Kosovos Meister KF Drita Gjilan.

Textgröße ändern: