Deutsche Tageszeitung - Osaka scheitert in Cincinnati - Barty ohne Mühe

Osaka scheitert in Cincinnati - Barty ohne Mühe


Osaka scheitert in Cincinnati - Barty ohne Mühe
Osaka scheitert in Cincinnati - Barty ohne Mühe / Foto: ©

Tennis-Superstar Naomi Osaka (23) ist beim WTA-Turnier in Cincinnati bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die Weltranglistenzweite aus Japan unterlag der Schweizerin Jil Teichmann 6:3, 3:6, 3:6 und musste in der Generalprobe für die US Open damit den nächsten Rückschlag einstecken. Das Grand-Slam-Turnier in Flushing Meadows beginnt am 30. August.

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"Ich bin fast froh, dass ich verloren habe, da es mir so viele Dinge gibt, an denen ich in meinem Spiel arbeiten kann", sagte Osaka: "Ich hoffe nur, dass die Ergebnisse rechtzeitig zu den US Open kommen." Auch bei den Olympischen Spielen in Tokio war die Japanerin schon im Achtelfinale ausgeschieden.

Osaka hatte zuvor bereits angekündigt, ihr in Cincinnati gewonnenes Preisgeld als Unterstützung für die Erdbebenopfer in Haiti zu spenden. "Ich bin glücklich, aber traurig, dass ich nicht weitergekommen bin", sagte Osaka: "Aber ich glaube, ich habe das Bewusstsein geschärft. Ich bin froh, dass wir etwas beitragen konnten." Die Turnierverantwortlichen teilten mit, sie würden die Summe von 24.200 US-Dollar aufstocken.

Ohne Mühe zog dagegen die Weltranglistenerste Ashleigh Barty ins Viertelfinale ein. Die Australierin ließ Wiktoria Asarenka beim 6:0, 6:2 nicht den Hauch einer Chance. Auch Angelique Kerber ist in Cincinnati noch im Rennen. Die 33-Jährige aus Kiel setzte sich nach einem Kraftakt gegen die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko mit 4:6, 6:2, 7:5 durch und unterstrich damit erneut ihre gute Form. In der zweiten Runde hatte Kerber bereits die Olympia-Dritte Jelina Switolina (Ukraine) geschlagen.

Im Viertelfinale geht es für Kerber nun gegen Petra Kvitova aus Tschechien (Nr. 11). Kerber war zuletzt im Juli in Wimbledon im Halbfinale gegen die spätere Siegerin Barty ausgeschieden. Anschließend erklärte sie ihren Verzicht auf die Olympischen Spiele in Tokio.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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