Deutsche Tageszeitung - Medien: Manchester United Favorit im Poker um Ronaldo

Medien: Manchester United Favorit im Poker um Ronaldo


Medien: Manchester United Favorit im Poker um Ronaldo
Medien: Manchester United Favorit im Poker um Ronaldo / Foto: ©

Im Transfer-Theater um Superstar Cristiano Ronaldo deutet sich eine spektakuläre Wende an. Laut übereinstimmenden Medienberichten aus England gilt nun Ronaldos Ex-Klub Manchester United als Favorit auf eine Verpflichtung des 36-Jährigen. Der Lokalrivale Manchester City und Teammanager Pep Guardiola sollen sich zurückgezogen haben.

Textgröße ändern:

Wie die Manchester Evening News berichteten, soll United bereits den Medizincheck in Lissabon planen. Im Raum steht nach Informationen des Blattes ein Zweijahresvertrag für Ronaldo, der zuvor seinen aktuellen Verein Juventus Turin über seinen Wechselwunsch informiert hatte. "Donnerstag hat mir Ronaldo gesagt, dass er nicht mehr die Absicht hat, für Juventus zu spielen", sagte Juve-Trainer Massimiliano Allegri am Freitag.

Während die Gazzetta dello Sport schrieb, es fehle "nur noch ein Schritt" für einen Wechsel zum amtierenden Premier-League-Meister City, drehte sich offenkundig später der Wind. United-Teammanager Ole Gunnar Solskjaer ließ am Freitag auf einer Pressekonferenz das Interesse an Ronaldo durchblicken: "Wir hatten immer eine gute Kommunikation. Ich weiß, dass Bruno (Fernandes/d. Red.) auch mit ihm gesprochen hat. Er weiß, wie wir über ihn denken. Wenn er Juventus verlässt, weiß er, dass wir hier sind."

Indessen äußerte sich Guardiola wenig zuversichtlich hinsichtlich eines Ronaldo-Transfers. "Cristiano wird entscheiden, wo er spielen will. Nicht Manchester City oder ich. Jetzt gerade ist das weit, weit weg", so der Katalane.

Ronaldo hatte von 2003 bis 2009 für die Red Devils gespielt und dort 2008 seinen ersten Champions-League-Titel unter Sir Alex Ferguson gewonnen. Nach neun Jahren bei Real Madrid war Ronaldo 2018 zu Juventus Turin gewechselt, wo er noch einen Vertrag bis 2022 besitzt.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

FC Bayern: Gwinn "sehr nah" vor ihrem Comeback

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn steht nach ihrer Schulteroperation kurz vor ihrem Comeback beim FC Bayern. "Der Schulter geht es sehr gut. Also ich bin jetzt auch wieder voll im Team-Training. Ich bin von ärztlicher Seite auch freigegeben. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass ich zeitnah dann auch wieder spielen darf", sagte die DFB-Kapitänin bei einem Paulaner-Fotoshooting des Klubs.

Neuer vor Auftakt: "Gibt nichts Schöneres"

Manuel Neuer spürt auch vor seiner 21. Saison in der Fußball-Bundesliga noch immer ein Kribbeln. "Ich glaube, es gibt nichts Schöneres, als so in die Saison zu starten", sagte der Torhüter des FC Bayern am Rande des traditionellen Lederhosen-Shootings des deutschen Rekordmeisters mit Blick auf das Eröffnungsspiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) gegen den VfB Stuttgart: "Das Auftaktspiel der Bundesliga ist immer etwas Besonderes, und die Stimmung in der Allianz Arena wird sicher großartig sein und kochen."

Zwei Spiele gesperrt: Bensebaini fehlt BVB bei Pokalauftakt

Borussia Dortmunds Verteidiger Ramy Bensebaini wird nach seiner Roten Karte im Supercup gegen Bayern München (1:2) "wegen eines rohen Spiels" für zwei Spiele im DFB-Pokal gesperrt. Das gab das Sportgericht des Deutsche Fußball-Bundes am Dienstag bekannt. Der 31-Jährige verpasst somit den Pokalauftakt beim Fünftligisten HEBC Hamburg sowie auch die mögliche Zweitrundenpartie Ende Oktober.

Medien: Bayern auch zum Ligastart ohne Musiala

Nationalspieler Jamal Musiala wird dem FC Bayern auch beim Ligastart fehlen. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der 23-Jährige am Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) gegen den VfB Stuttgart nicht im Kader des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Musiala soll stattdessen weiterhin möglichst behutsam und ohne Risiko an den Spielbetrieb herangeführt werden, heißt es.

Textgröße ändern: