Deutsche Tageszeitung - Peters will als DFB-Präsident kandidieren und tritt als DFL-Aufsichtsratschef zurück

Peters will als DFB-Präsident kandidieren und tritt als DFL-Aufsichtsratschef zurück


Peters will als DFB-Präsident kandidieren und tritt als DFL-Aufsichtsratschef zurück
Peters will als DFB-Präsident kandidieren und tritt als DFL-Aufsichtsratschef zurück / Foto: ©

Peter Peters tritt als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Fußball Liga (DFL) zurück und strebt eine Kandidatur als DFB-Präsident an. Er kandidiere, "wenn ich dafür die Unterstützung der Liga erhalten und ich von einem Landesverband von den Amateuren vorgeschlagen werde" sagte der 59-Jährige, der den Deutschen Fußball-Bund (DFB) derzeit interimsmäßig mit Rainer Koch führt, der FAZ.

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"Meine Lebensplanung steht: Ich werde bei der DFL aufhören, unabhängig davon, ob ich als DFB-Präsident vorgeschlagen werde. Das habe ich am Freitag auch unseren DFL-Delegierten beim DFB mitgeteilt", sagte Peters: "Jetzt geht es für mich im Wesentlichen darum, bei der DFL einen geordneten Übergang hinzubekommen."

Als Nachfolger schlug er Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor. Der 62-Jährige ist bereits seit längerer Zeit im Gespräch, vor rund einem Monat hatte er eine Bewerbung auf den Posten nicht ausgeschlossen. "Ich kommentiere keine Spekulationen", sagte Watzke am Montag dem SID.

Laut-Bild Zeitung soll der Nachfolger von Peters bei der DFL bereits am 14. Dezember auf der Versammlung der 36 Profiklubs gewählt werden. Bei der DFL tritt zu Beginn des Jahres zudem Donata Hopfen als Geschäftsführerin die Nachfolge von Christian Seifert an.

Peters war zuletzt auch als Liga-Vertreter für den Posten des DFB-Präsidenten gehandelt worden. Die Chefs der Landes- und Regionalverbände kündigten vor rund einer Woche an, einen Vertreter oder eine Vertreterin aus dem Amateurbereich beim Ordentlichen DFB-Bundestag am 11. März ins Rennen zu schicken.

"Ich habe meine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt. Und nach zahlreichen Gesprächen spüre ich das entsprechende Vertrauen, auch in den Reihen der Landesverbände", sagte Peters dem Fachmagazin kicker am Montag.

(M.Travkina--DTZ)

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