Deutsche Tageszeitung - Wiederaufbau der Kunsteisbahn am Königssee: BSD sieht "positives Zeichen"

Wiederaufbau der Kunsteisbahn am Königssee: BSD sieht "positives Zeichen"


Wiederaufbau der Kunsteisbahn am Königssee: BSD sieht "positives Zeichen"
Wiederaufbau der Kunsteisbahn am Königssee: BSD sieht "positives Zeichen" / Foto: ©

Die Zukunft der stark beschädigten Kunsteisbahn am Königssee ist weiter unklar, der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) sieht aber gute Chancen für einen Wiederaufbau. "Es ist definitiv noch nicht die Rettung, aber ein sehr positives Zeichen", sagte BSD-Vorstandsmitglied Alexander Resch, nachdem der Kreistag des Berchtesgadener Landes den Weg für eine Planung des Wiederaufbaus freigemacht hatte.

Textgröße ändern:

Bislang ist unklar, wie groß die Schäden an der Bahn tatsächlich sind und mit welchen Kosten ein Wiederaufbau verbunden wäre. Sicher hingegen ist: Das Geld muss von Bund und Ländern übernommen werden. Bislang wurden Gelder in Höhe von 53,5 Millionen Euro bewilligt, die tatsächlichen Kosten für einen Wiederaufbau könnten Schätzungen zufolge aber weitaus höher im dreistelligen Millionenbereich liegen.

"Bislang haben wir nur Spekulation der Kosten, wir brauchen hier aber Fakten", sagte Resch und ergänzte: "Jetzt kann man mit den konkreten Untersuchungen beginnen und den Schaden und die Kosten ermitteln." Neben der Kostenfrage ist bei der Entscheidung für oder gegen einen Wiederaufbau der ältesten Kunsteisbahn der Welt auch relevant, ob diese gegen zukünftige Erdrutsche besser geschützt werden könne, ergänzte Resch.

Die Bahn am Fuße des Watzmanns war im Juli bei den starken Regenfällen in Deutschland stark beschädigt und mit Geröll überschüttet worden. Die geplanten Weltcup-Rennen in diesem Winter waren infolgedessen nach Winterberg (Rodeln) und Altenberg (Bob) verlegt worden.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Manipulierte Trainerwahl? Razzia bei Südkoreas Fußball-Verband

Südkoreanische Ermittlungsbehörden haben am Donnerstag eine Razzia in den Geschäftsräumen des nationalen Fußballverbandes (KFA) durchgeführt. Dabei geht es um mögliche Manipulationen rund um die Ernennung des ehemaligen Nationaltrainers Hong Myung-bo, der mit dem Team bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Vorrunde gescheitert war.

Zverev hadert nach Aus: "Schlechtestes Spiel der Saison"

Nach dem unerwarteten Scheitern zum Auftakt seiner Hartplatzsaison ist Alexander Zverev hart mit sich selbst ins Gericht gegangen. Er hätte zwar zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung auf die US-Open (ab 30. August) noch keine wirklich gute Leistung erwartet, sagte der 29-Jährige nach der Dreisatz-Niederlage in Montréal gegen den Niederländer Tallon Griekspoor, "ich hatte aber auch nicht erwartet, so schlecht zu spielen, um ehrlich zu sein."

Vier deutsche, neun neue: Teammanager-Rekorde in England

Mit Matthias Jaissle bei Newcastle United sind es nun vier: Jeder fünfte Klub in der Premier League wird zum Beginn der kommenden Saison von einem deutschen Teammanager geführt. Das ist ebenso Rekord wie der Fakt, dass neun der 20 Vereine in der Sommerpause auf ihrer Schlüsselposition gewechselt haben. Die bisherige Bestmarke in Englands höchster Fußball-Spielklasse stammte aus der Saison 2016/17, als acht Klubs wechselten - unter anderem begann damals die Ära von Pep Guardiola bei Manchester City, die nun endete.

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

Textgröße ändern: