Deutsche Tageszeitung - Billie Jean King Cup: Petkovic zum Auftakt chancenlos

Billie Jean King Cup: Petkovic zum Auftakt chancenlos


Billie Jean King Cup: Petkovic zum Auftakt chancenlos
Billie Jean King Cup: Petkovic zum Auftakt chancenlos / Foto: ©

Die deutschen Tennis-Frauen sind beim Billie Jean King Cup in Prag schlecht aus den Startlöchern gekommen. Andrea Petkovic (Darmstadt) war im Auftaktmatch des ersten Gruppenduells gegen den favorisierten Gastgeber Tschechien chancenlos und verlor mit 1:6, 3:6 gegen die Olympia-Zweite Marketa Vondrousova. Damit erhöhte sie den Druck auf Angelique Kerber immens.

Textgröße ändern:

Sollte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin aus Kiel im folgenden Match am Montagabend gegen French-Open-Champion Barbora Krejcikova ebenfalls verlieren, wäre die Auftaktniederlage für die deutsche Mannschaft schon besiegelt. Das abschließende Doppel bestreiten Debütantin Jule Niemeier und Anna-Lena Friedsam (Dortmund/Neuwied) gegen die Major-Siegerinnen Krejcikova/Katerina Siniakova.

Petkovic war trotz großen Einsatzes gegen die Silbermedaillengewinnerin von Tokio von Beginn an auf verlorenem Posten. Erst ihr sechstes Aufschlagspiel gewann die 34-Jährige Mitte des zweiten Satzes, Vondrousova war in allen Belangen besser und bejubelte nach 77 Minuten den ungefährdeten Auftaktsieg.

Da nur die Gewinner der vier Dreiergruppen ins Halbfinale am Freitag einziehen, ist ein guter Start von enormer Bedeutung. Am Dienstag (17.00) bestreitet die Mannschaft von Kapitän Rainer Schüttler ihr zweites und letztes Gruppenspiel gegen die Schweiz um Olympiasiegerin Belinda Bencic.

Der ehemalige Fed Cup findet in diesem Jahr erstmals in reformierter Form als Finalrunde mit zwölf Teams in Prag statt. Der wichtigste Teamwettbewerb im Frauentennis wurde 2020 nach der US-amerikanischen Ikone Billie Jean King benannt.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Interne Mitteilung: Grafström distanziert sich von Infantino

Generalsekretär Mattias Grafström hat sich in einem internen Schreiben offenbar ebenfalls von FIFA-Präsident Gianni Infantino distanziert. "Einzelpersonen, instabile Momente und unglückliche Vorfälle kommen und gehen", schrieb Grafström in einer unter anderem vom Athletic und Sky Sports zitierten Mail an Mitarbeiter des Weltverbandes: "Die Institution, ihre Mission und ihre Verantwortung gegenüber dem Weltfußball bestehen fort, und deshalb sollten wir stets unsere Professionalität, unseren Sinn für die richtigen Perspektiven und unsere Gelassenheit bewahren."

Díaz-Comeback: Bayern gewinnen Test in Südkorea

Luis Díaz spielt wieder, Konrad Laimer auch: Der FC Bayern München integriert auf seiner Asienreise nach und nach seine WM-Fahrer ins Team. Erst mit einer verstärkten U19-Auswahl, dann aber doch noch mit den deutschen Nationalspielern und weiteren Rückkehrern gewann der Double-Gewinner am Dienstag in Südkorea beim Jeju SK FC mit 2:1 (2:1).

Schwimm-EM: Wellbrock holt Gold - Bronze für Klemet

Florian Wellbrock hat eine triumphale Rückkehr nach Paris gefeiert. Zwei Jahre nach seinem Olympiadebakel schwamm der Vierfach-Weltmeister im EM-Freiwasserrennen über zehn Kilometer zu Gold. Der Olympiazweite Oliver Klemet gewann Bronze hinter dem Ungarn David Betlehem.

"Frei erfunden": FIFA dementiert Infantino-Anrufe bei Trump

Der Fußball-Weltverband FIFA hat einen Medienbericht über Anrufe von Gianni Infantino bei Donald Trump zurückgewiesen. "Der FIFA-Präsident hat in den vergangenen Tagen weder den US-Präsidenten noch Mitglieder seiner Regierung angerufen. Das ist frei erfunden", schrieb die FIFA bei X unter einen Post der Times. Das englische Portal hatte darin einen Bericht der New York Post aufgegriffen, wonach Infantino im Weißen Haus um Unterstützung gebeten habe.

Textgröße ändern: