Deutsche Tageszeitung - "Der beste Klub der Welt": Xavi als neuer Barca-Trainer vorgestellt

"Der beste Klub der Welt": Xavi als neuer Barca-Trainer vorgestellt


"Der beste Klub der Welt": Xavi als neuer Barca-Trainer vorgestellt
"Der beste Klub der Welt": Xavi als neuer Barca-Trainer vorgestellt / Foto: ©

Klub-Idol Xavi ist bei einer großen Show als neuer Trainer des kriselnden FC Barcelona vorgestellt worden. Bei strahlendem Sonnenschein und unter dem Jubel Tausender Fans hat der 41-Jährige am Montag im Stadion Camp Nou seinen Vertrag bis 2024 unterschrieb. "Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich", sagte Xavi, der den glücklosen Ronald Koeman beerbt: "Barca ist der beste Klub der Welt. Wir werden hart arbeiten, um wieder Titel zu gewinnen."

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Am Dienstag soll der einstige Musterschüler von Pep Guardiola sein erstes Training leiten. Sein Debüt feiert Xavi nach der Länderspielpause am 20. November im Derby gegen Espanyol Barcelona. "Ich fühle, dass ich wieder nach Hause zurückkomme", sagte der ehemalige Mittelfeld-Künstler Xavi, der als Spieler von Barca in 24 Jahren 25 Titel mit den Katalanen gewann: "Wir wollen Ballbesitz haben, angreifen, Torchancen herausspielen. Das ist die Barcelona-DNA."

Sein bisheriger Verein Al-Sadd aus Katar hatte ihm am Freitag die Freigabe für den Wechsel erteilt. Xavi war die absolute Wunschlösung der Fans, obwohl er als Trainer nur wenig Erfahrung hat: Er begann seine neue Karriere erst 2019 bei Al-Sadd. Dort hatte der Weltmeister von 2010 und zweimalige Europameister (2008/2012) vor zwei Jahren seine Profilaufbahn beendet.

Sein Herzensverein aber ist Barca: Nur Lionel Messi trug das Trikot der Katalanen häufiger als er (767-mal). An der Seite des Argentiniers gewann Xavi vier Mal die Champions League und prägte die erfolgreichste Ära der Klubgeschichte mit.

Koeman war im Anschluss an ein 0:1 bei Aufsteiger Rayo Vallecano nach nur 15 Monaten entlassen worden. In La Liga ist Barca auf Rang neun abgestürzt, in der Champions League droht dem Gegner von Bayern München erstmals seit 21 Jahren das Aus in der Vorrunde.

(B.Izyumov--DTZ)

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