Deutsche Tageszeitung - Nach "Auszeit" in Trump-Jahren: NBA-Champion Milwaukee im Weißen Haus empfangen

Nach "Auszeit" in Trump-Jahren: NBA-Champion Milwaukee im Weißen Haus empfangen


Nach "Auszeit" in Trump-Jahren: NBA-Champion Milwaukee im Weißen Haus empfangen
Nach "Auszeit" in Trump-Jahren: NBA-Champion Milwaukee im Weißen Haus empfangen / Foto: ©

Nach einer Pause von fast fünf Jahren während der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump sind die Milwaukee Bucks als erster Champion aus der Basketball-Profiliga NBA wieder im Weißen Haus empfangen worden. Trumps Nachfolger Joe Biden würdigte den Klub für den Kampf gegen Rassismus und verneigte sich vor Superstar Giannis Antetokounmpo.

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"Mit nur 26 Jahren fangen Sie gerade erst an", sagte Biden: "Das Besondere ist, dass Sie mit Ihrem Bruder, der heute auch hier ist, den Titel gewonnen haben. Was für eine Familie."

Giannis und Thanasis Antetokounmpo lebten den "den Traum einer Einwandererfamilie aus Nigeria und dann Griechenland auf der Suche nach neuen Möglichkeiten", sagte der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Die insgesamt fünf Brüder hätten sich die "die gleichen Basketballschuhe" teilen müssen "bevor sie in die NBA kamen".

Die Antetokounmpos wuchsen in ärmlichen Verhältnissen in Sepholia, einem Stadtteil von Athen, auf. "Wir sind sehr dankbar für diese Gelegenheit", sagte Giannis Antetokounmpo: "Es ist eine unglaubliche Gelegenheit, im Weißen Haus den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu treffen."

Als Trump im Amt war, verzichteten die NBA-Teams wegen dessen Politik und seines öffentlichen Umgangs mit den Profis auf den traditionellen Besuch. Die Golden State Warriors hatte Trump wegen ihrer Kritik an ihm kurzerhand ausgeladen. Der frühere US-Präsident hatte sich unter anderem immer wieder darüber beschwert, dass die Spieler aus Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Knie gingen.

Als bislang letzter Meister hatten die Cleveland Cavaliers 2016 das Weiße Haus besucht - und waren von Barack Obama empfangen worden.

(Y.Leyard--DTZ)

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