Deutsche Tageszeitung - Nach Trennung von Kerber: Beltz trainiert künftig Tennis-Juwel Raducanu

Nach Trennung von Kerber: Beltz trainiert künftig Tennis-Juwel Raducanu


Nach Trennung von Kerber: Beltz trainiert künftig Tennis-Juwel Raducanu
Nach Trennung von Kerber: Beltz trainiert künftig Tennis-Juwel Raducanu / Foto: ©

Torben Beltz, bis vor Kurzem Erfolgstrainer von Deutschlands Top-Spielerin Angelique Kerber, betreut künftig Tennis-Juwel Emma Raducanu. Dies bestätigte die 18 Jahre alte US-Open-Siegerin nach ihrer Achtelfinalniederlage beim WTA-Turnier im österreichischen Linz. "Es ist natürlich ein großes Privileg, mit einem so erfahrenen Trainer zu arbeiten", sagte Raducanu.

Textgröße ändern:

Beltz (44) bestätigte via Instagram die Aussagen der hochveranlagten Britin, die im September als Qualifikantin in New York sensationell ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen hatte. Seitdem geht ihr Weg steil bergauf, auch abseits des Tennisplatzes. Unter anderem ist Raducanu neuerdings Botschafterin für die französische Luxus-Modemarke Dior.

Zwei Wochen nach dem Sieg in Flushing Meadows hatte sich Raducanu von ihrem Trainer Andrew Richardson getrennt und mitgeteilt, dass sie einen Nachfolger suche. Nun freut sich der Shootingstar "sehr darauf", mit Beltz in die Vorbereitung auf das kommende Jahr zu gehen.

Beltz und Kerber hatten sich am Montag zum dritten Mal getrennt, unter seiner Leitung hatte die Kielerin zwei ihrer drei Grand-Slam-Titel gewonnen sowie 2016 die Spitze der Weltrangliste übernommen. Beltz betreute Kerber von 2004 bis 2013, dann wieder von 2014 bis Ende 2017 und zuletzt von Ende Juli 2020 an.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Machtkampf: FIFA wirft UEFA "Desinformationskampagne" vor

Der Kampf um die Macht beim Fußball-Weltverband FIFA hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die FIFA wirft der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im Zuge der juristischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Verbänden eine "Desinformationskampagne" vor. In ihrer Stellungnahme bei einem Bundesbezirksgericht in Florida bezichtigt die FIFA die UEFA zudem, dass sie mit ihren juristischen Schritten versuche, die kommende FIFA-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen.

Jetzt gegen Zidane: Mancini nach erstem Sieg optimistisch

Bei seiner Rückkehr waren seine Spieler nach dem Schlusspfiff von den heimischen Fans noch ausgebuht worden - am Montagabend aber hatte Roberto Mancini nach dem überzeugenden 4:1 (3:0)-Sieg in der Türkei dann allen Grund zur Freude. "Die Spieler haben alle eine hervorragende Leistung gezeigt", lobte der italienische Nationalcoach sein Team. Und auch Mancini selbst konnte ob des wichtigen Dreiers in der Nations League aufatmen.

Tuchel vor Tschechien-Spiel: "Noch keine Siegpflicht"

Thomas Tuchel sieht die englische Fußball-Nationalmannschaft vor dem zweiten Spieltag der Nations League noch nicht unter Zugzwang. "Es ist ein bisschen früh in der Gruppe für ein Spiel mit Siegpflicht", sagte der Three-Lions-Coach vor dem Duell mit Tschechien am Dienstag in Prag. Nach dem 2:3 gegen Weltmeister Spanien zum Auftakt ist ein gutes Ergebnis für die Engländer dennoch wichtig.

Zidane lobt Olise: "Absolutes Naturtalent"

Michael Olise hat nach seinem Siegtreffer gegen Belgien Lob von höchster Stelle erhalten. "Er ist ein absolutes Naturtalent und liebt es einfach, Fußball zu spielen. Das sieht man", sagte der neue französische Nationaltrainer Zinédine Zidane über den Star von Bayern München: "Er fühlt das Spiel. Ich freue mich, an seiner Seite zu sein."

Textgröße ändern: