Deutsche Tageszeitung - DFB-Team zurück in der Weltspitze? Für Reus entscheidet das WM-Jahr

DFB-Team zurück in der Weltspitze? Für Reus entscheidet das WM-Jahr


DFB-Team zurück in der Weltspitze? Für Reus entscheidet das WM-Jahr
DFB-Team zurück in der Weltspitze? Für Reus entscheidet das WM-Jahr / Foto: ©

Marco Reus sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft noch nicht wieder auf Weltklasseniveau. "Die Weltspitze ist unser großes Ziel. Wir wollen wieder nach ganz oben", sagte der Kapitän von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund im Sport1-Interview: "Das ist allerdings ein langer Weg, der sich nich innerhalb von ein paar Monaten bewältigen lässt."

Textgröße ändern:

Unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick habe man aber "einen Schritt in die richtige Richtung gemacht", so Reus: "Wir treten wieder giftiger und galliger auf."

Für Reus ist das WM-Jahr entscheidend. "Die Top-Teams als Gegner kommen erst noch. In diesen Spielen müssen wir da sein. Im nächsten Jahr wird sich zeigen, wo wir wirklich stehen", sagte der 32-Jährige. Chancenlos sieht Reus die DFB-Auswahl bei der WM in Katar nicht: "Wir haben das Potenzial und die Spieler, etwas Großes zu erreichen. Aber es muss natürlich vieles zusammenkommen. Der Bundestrainer hat vieles verändert, was mit Blick auf das Turnier wichtig sein kann."

Reus wird im sportlich unbedeutenden WM-Qualifikationsspiel am Sonntagabend (18.00 Uhr/RTL) in Armenien geschont. "Ich habe ein sehr offenes Gespräch mit Hansi Flick geführt. Für uns war es wichtig, dass wir auf die Belastung achten, sie richtig dosieren", erklärte der Offensivspieler und ergänzte: "In Dortmund haben wir aktuell sehr viele Verletzte, weshalb ich fast alle Spiele gespielt habe. Ich kenne meinen Körper nach all den Verletzungen mittlerweile sehr gut und weiß, wann eine Pause nötig ist."

Beim Kantersieg gegen Liechtenstein (9:0) in Wolfsburg stand Reus in der Startelf - an der Seite von Thomas Müller. "Für mich spricht nichts dagegen, dass wir beide zusammen auflaufen. Wir ergänzen uns sehr gut. Ich würde uns als Freiraumspieler bezeichnen", sagte Reus und fügte an: "Wir rotieren gerne, halten uns in verschiedenen Räumen auf, gehen in die Tiefe und laufen viel. Ich spiele sehr gerne mit Thomas zusammen, mir macht das unheimlich Spaß. Ich glaube, dass es auch für die Gegner schwierig ist, gegen uns beide zu verteidigen."

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Nach FIFA-Wirbel: Neuendorf fordert "andere Kultur"

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) fordert im Zuge der gescheiterten Pläne von Gianni Infantino für einen FIFA-Investorendeal eine "lückenlose Aufklärung" der Hintergründe. "Der FIFA-Präsident hat eigenmächtig, intransparent und letztlich auch unverantwortlich im Sinne des Fußballs gehandelt", teilte DFB-Präsident Bernd Neuendorf auf SID-Anfrage mit.

Ruder-EM: Gold für Doppelvierer - vier deutsche Medaillen

Der Männer-Doppelvierer hat Gold bei den Ruder-Europameisterschaften gewonnen und damit einen überragenden Tag des deutschen Teams gekrönt. Marc Weber, Felix Heinrich, Jonas Gelsen und Ole Hohensee setzten sich am Samstag vor Polen und Kroatien durch, es war die vierte Medaille für Deutschland im norditalienischen Varese.

Aus für "schäbigen Deal": UEFA greift Infantino frontal an

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat nach dem vorläufigen Ende der FIFA-Investorenpläne mit erstaunlich deutlichen Worten einen Kulturwechsel im Weltverband gefordert. Dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino warf die UEFA vor, einen "schäbigen und undurchsichtigen Deal" eingefädelt zu haben.

Ruder-EM: Favorit Zeidler im Finale

Olympiasieger Oliver Zeidler ist nach einem dominanten Auftritt ins Finale der Ruder-Europameisterschaften eingezogen. Im Einer setzte sich der 30-Jährige in seiner Vorschlussrunde mit über fünf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz durch und unterstrich seine Goldambitionen eindrucksvoll.

Textgröße ändern: