Deutsche Tageszeitung - Kampf gegen Rassismus: Bolt hätte "definitiv" auf dem Olympia-Podium gekniet

Kampf gegen Rassismus: Bolt hätte "definitiv" auf dem Olympia-Podium gekniet


Kampf gegen Rassismus: Bolt hätte "definitiv" auf dem Olympia-Podium gekniet
Kampf gegen Rassismus: Bolt hätte "definitiv" auf dem Olympia-Podium gekniet / Foto: ©

Es wäre wohl ein ähnlich spektakuläres Zeichen im Kampf gegen Rassismus gewesen wie die legendäre Black-Power-Faust von Tommie Smith und John Carlos 1968 in Mexiko: Usain Bolt hätte bei den Olympischen Spielen in Tokio "definitiv" auf dem Podium gekniet, wie der zurückgetretene Sprint-Superstar aus Jamaika der Nachrichtenagentur AFP bei einem Sponsorentermin sagte. Politische Statements im Rahmen der Siegerehrung hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) verboten.

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In der Vergangenheit hatte sich Bolt mit der Black-Lives-Matter-Bewegung solidarisiert und sich gesellschaftlich klar positioniert. "Ich bin ein stolzer schwarzer Mann aus Jamaika. Bereits als Kind wurde mir beigebracht, jeden zu respektieren, ganz gleich, wer sie sind, woher sie kommen", sagte der achtmalige Olympiasieger und elfmalige Weltmeister unlängst.

"Wir müssen zusammenarbeiten, um die Dinge für unsere Kinder zu verbessern", sagte der Familienvater. Bolt hoffe "zutiefst, dass die Welt ein besserer Platz in der Zukunft wird. Klar ist, dass sich die Dinge ändern müssen."

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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