Deutsche Tageszeitung - Champions League: Bayern-Frauen schlagen Lyon dank Kumagai - Hoffenheim chancenlos

Champions League: Bayern-Frauen schlagen Lyon dank Kumagai - Hoffenheim chancenlos


Champions League: Bayern-Frauen schlagen Lyon dank Kumagai - Hoffenheim chancenlos
Champions League: Bayern-Frauen schlagen Lyon dank Kumagai - Hoffenheim chancenlos / Foto: ©

Die Fußballerinnen des deutschen Meisters Bayern München haben in der Champions League Rekordsieger Olympique Lyon in die Knie gezwungen. Ausgerechnet die zu Saisonbeginn aus Lyon gekommene Saki Kumagai erzielte beim 1:0 (0:0) das Siegtor und sorgte auch bei Männer-Coach Julian Nagelsmann auf der Tribüne für Jubel. Zuvor hatte Neuling TSG Hoffenheim sein Gruppenspiel gegen den FC Barcelona klar mit 0:5 (0:1) verloren.

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Die Japanerin Kumagai (69.) traf nach einer Ecke per Kopf für das starke Bayern-Team. Die Weltmeisterin von 2011 hatte acht Jahre für die Französinnen gespielt und dabei fünfmal die Champions League gewonnen, ehe sie im Sommer nach München wechselte. Für Lyon war es der erste Punktverlust im vierten Spiel der Königsklasse, in der heimischen Liga hat das Team bislang alle Begegnungen gewonnen.

Die von Jens Scheuer trainierten Bayern-Frauen bleiben in Gruppe D mit sieben Punkten hinter Lyon (neun) auf Platz zwei und haben gute Chancen auf das Viertelfinale. Vor Wochenfrist hatten die Münchnerinnen in Lyon noch 1:2 verloren und anschließend in der Meisterschaft mit einem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg eine weitere herbe Niederlage kassiert.

Hoffenheim steht nach der dritten Niederlage in Folge dagegen vor dem Aus. Eine Woche nach dem 0:4 in Barcelona setzte es die nächste deutliche Pleite. Die schon im Hinspiel zweimal erfolgreiche Kapitänin Alexia per Foulelfmeter (41.), Irene Paredes (53.), Aitana Bonmati (57.), Marta Torrejon (89.) und Ana Maria Crnogorcevic (90.+2) sorgten für klare Verhältnisse.

Während Barcelona als erstes Team das Viertelfinal-Ticket löste, ist die K.o.-Runde für den Bundesliga-Zweiten Hoffenheim mit nur drei Punkten aus vier Spielen in weite Ferne gerückt.

Am Donnerstag (18.45 Uhr/DAZN) ist Wolfsburg eine Woche nach dem 2:2 bei Juventus Turin im Heimspiel gegen den italienischen Meister gefordert.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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