Deutsche Tageszeitung - Djokovic erwartet "große Herausforderung" gegen Zverev

Djokovic erwartet "große Herausforderung" gegen Zverev


Djokovic erwartet "große Herausforderung" gegen Zverev
Djokovic erwartet "große Herausforderung" gegen Zverev / Foto: ©

Topfavorit Novak Djokovic erwartet bei den ATP Finals in Turin ein hochklassiges Duell mit Olympiasieger Alexander Zverev. "Es wird eine große Herausforderung. Er hatte wahrscheinlich die beste Saison seiner Karriere, er hat das gesamte Jahr auf einem sehr hohen Level gespielt", sagte der Grand-Slam-Rekordchampion vor dem Halbfinal-Kracher am Samstag (21.00 Uhr/Sky) gegen die deutsche Nummer eins: "Es wird ein Kampf, sowohl physisch als auch mental. Aber ich bin bereit dafür."

Textgröße ändern:

Der Weltranglistenerste Djokovic und der zwei Plätze schlechter klassierte Zverev stehen sich in diesem Jahr bereits zum fünften Mal gegenüber. Zuletzt hatte der Hamburger im Halbfinale der US Open knapp in fünf Sätzen verloren, zuvor aber bei den Olympischen Spielen in Tokio mit einem furiosen Comeback gegen den serbischen Ausnahmeathleten das Finale erreicht. Insgesamt steht die Bilanz der beiden nach Siegen klar bei 7:3 für Djokovic.

Der 20-malige Major-Sieger, der beim Saisonabschluss der besten Tennisprofis des Jahres am Freitagabend mit einem lockeren 6:2, 6:1 gegen den Briten Cameron Norrie ohne Satzverlust durch die Gruppenphase marschierte, hob aber die Qualitäten Zverevs hervor. Der Turniersieger von 2018 sei "einer der besten Aufschläger in diesem Sport", lobte Djokovic, zudem gehöre Zverev zu den "besten zwei, drei Hallenspielern der Welt. Er bewegt sich gut, kann genauso gut angreifen wie verteidigen."

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest

Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz heftiger Kritik an seinen Plänen zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren fest. Der geplante Konsultationsprozess sei "durch falsche Medienberichte gestört" worden, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Fifa. "Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Grundlage von Fakten abgeben kann", hieß es weiter.

Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben

Die italienische Fußball-Ikone Franco Baresi ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Dies bestätigte die AC Mailand am Freitag. Der Klub trauere um "Franco Baresi, der ebenso wie sein Trikot mit der Nummer 6 für immer ein untrennbarer und wesentlicher Bestandteil der DNA und der Geschichte des Vereins bleiben wird", hieß es in einer Mitteilung. Zu den Todesumständen machte Milan keine Angaben.

"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik

Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt. Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Textgröße ändern: