Deutsche Tageszeitung - Zverev will Final-Revanche wie 2018: "Ich weiß, dass ich es schonmal geschafft habe"

Zverev will Final-Revanche wie 2018: "Ich weiß, dass ich es schonmal geschafft habe"


Zverev will Final-Revanche wie 2018: "Ich weiß, dass ich es schonmal geschafft habe"
Zverev will Final-Revanche wie 2018: "Ich weiß, dass ich es schonmal geschafft habe" / Foto: ©

Seinen Weg zum Titel bei den ATP Finals 2018 sieht Alexander Zverev für das diesjährige Endspiel als gutes Omen. Vor drei Jahren hatte der Tennis-Olympiasieger in der Gruppenphase gegen Novak Djokovic verloren und im Finale eindrucksvoll Revanche genommen. Er hoffe, sagte Zverev, dass es am Sonntag (17.00 Uhr/Sky) in Turin gegen Titelverteidiger Daniil Medwedew genauso laufe.

Textgröße ändern:

"Nicht immer wird es genau gleich sein. Aber ich weiß, dass ich es schonmal geschafft habe", sagte Zverev, der am Dienstag die Vorrundenpartie gegen den US-Open-Champion noch knapp im Tiebreak des dritten Satzes verloren hatte: "Ich freue mich auf das Match und darauf, was mich erwartet."

Medwedew, der als Nummer zwei der Welt einen Platz vor dem deutschen Spitzenspieler steht, hat sich aber zu Zverevs Angstgegner entwickelt. Die vergangenen fünf Duelle gewann der Russe, der letzte Sieg des Hamburgers liegt bereits ziemlich genau zwei Jahre zurück - bei den ATP Finals in London.

Zverev hatte am späten Samstagabend mit seinem 7:6 (7:4), 4:6, 6:3 in der Neuauflage des Olympia-Halbfinales gegen Djokovic für Aufsehen gesorgt, doch für das Endspiel sieht der 24-Jährige darin einen großen Nachteil. Während er den Weltranglistenersten in 2:28 Stunden niederrang und seinen Matchball erst kurz vor Mitternacht verwandelte, hatte Medwedew sein ungefährdetes 6:4, 6:2 im Halbfinale gegen Casper Ruud (Norwegen) rund acht Stunden früher klargemacht und wesentlich weniger Körner gelassen.

"Der Nachteil ist nicht das späte Match", sagte Zverev deshalb: "Der Nachteil ist, dass ich gegen Novak Djokovic gespielt habe - und das fast drei Stunden lang. Ich glaube, das Match war hundertmal physischer als das von Daniil." Deshalb stand ihm nachts noch ein Eisbad und eine Behandlung mit Physiotherapeut Hugo Gravil bevor, damit er gegen Medwedew "so frisch wie möglich" sei.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"

Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Donnerstag mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden."

Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern

Ehrenpräsident Uli Hoeneß erwartet einen langfristigen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeneß auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.

Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"

Uli Hoeneß sieht den geplanten Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem angedrohten Boykott der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zum Scheitern verurteilt. "Ich persönlich glaube, dass die Europäer noch gar nicht wissen, wie stark sie eigentlich sind. Einen Wettbewerb ohne Europäer kannst du in die Tonne treten", sagte Bayern Münchens Ehrenpräsident am Rande des Trainingslagers am Tegernsee: "Wenn die Europäer wirklich einig sind, wenn sie konsequent daran arbeiten, dann wird Herr Infantino mit diesem Plan nicht durchkommen."

Textgröße ändern: