Deutsche Tageszeitung - Formel 1: Hamilton gewinnt in Katar vor Verstappen

Formel 1: Hamilton gewinnt in Katar vor Verstappen


Formel 1: Hamilton gewinnt in Katar vor Verstappen
Formel 1: Hamilton gewinnt in Katar vor Verstappen / Foto: ©

Weltmeister Lewis Hamilton hat bei der Formel-1-Premiere in Katar triumphiert und seinen Rückstand im WM-Duell mit Max Verstappen auf acht Punkte verkürzt. Beim drittletzten Saisonrennen in Losail siegte Mercedes-Pilot Hamilton vor dem Niederländer Verstappen im Red Bull und Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien/Alpine).

Textgröße ändern:

"Wir haben diese Punkte heute gebraucht. Es war wirklich ein hartes Jahr bisher. Zwei Siege nacheinander sind ein großer Schritt nach vorne", sagte Hamilton: "Ich fühle mich fit wie noch nie vor den letzten zwei Rennen." Verstappen erklärte: "Am Ende auf dem zweiten Platz zu sein und die beste Runde gefahren zu haben, ist sehr schön. Wir wissen, dass es schwer wird bis zum Ende."

Für Hamilton war es der 102. Sieg seiner Formel-1-Karriere und der siebte der Saison. Bei zwei ausstehenden Rennen in Dschidda/Saudi-Arabien (5. Dezember) und Abu Dhabi eine Woche darauf kann der Engländer seinen achten WM-Titel weiter aus eigener Kraft gewinnen. Auf der anderen Seite könnte sich Verstappen in Dschidda zum ersten Mal die Krone aufsetzen.

Der 24-Jährige war gut eineinhalb Stunden vor dem Start um fünf Positionen auf Startplatz sieben zurückversetzt worden, Verstappen hatte nach Ansicht der Rennkommissare am Samstag im Qualifying in einer gefährlichen Situation unter doppelt geschwenkter Gelber Flagge nicht ausreichend verlangsamt.

Ex-Weltmeister Sebastian Vettel belegte im Aston Martin den zehnten Platz, Mick Schumacher erreichte im Haas auf Rang 16 das Ziel.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.

Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"

Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Donnerstag mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden."

Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern

Ehrenpräsident Uli Hoeneß erwartet einen langfristigen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeneß auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.

Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"

Uli Hoeneß sieht den geplanten Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem angedrohten Boykott der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zum Scheitern verurteilt. "Ich persönlich glaube, dass die Europäer noch gar nicht wissen, wie stark sie eigentlich sind. Einen Wettbewerb ohne Europäer kannst du in die Tonne treten", sagte Bayern Münchens Ehrenpräsident am Rande des Trainingslagers am Tegernsee: "Wenn die Europäer wirklich einig sind, wenn sie konsequent daran arbeiten, dann wird Herr Infantino mit diesem Plan nicht durchkommen."

Textgröße ändern: