Deutsche Tageszeitung - Corona-Verordnung: Zuschauereinschränkungen in Baden-Württemberg

Corona-Verordnung: Zuschauereinschränkungen in Baden-Württemberg


Corona-Verordnung: Zuschauereinschränkungen in Baden-Württemberg
Corona-Verordnung: Zuschauereinschränkungen in Baden-Württemberg / Foto: ©

Nach Sachsen und Bayern hat auch Baden-Württemberg aufgrund der sich zuspitzenden Corona-Lage die Maßnahmen für den Sport verschärft. Die Landesregierung in Stuttgart veröffentlichte am Dienstagabend eine neue Corona-Verordnung, die ab Mittwoch gilt und laut der Stadien und Sporthallen nur noch zu maximal 50 Prozent ausgelastet werden dürfen. Die Obergrenze liegt bei 25.000 Zuschauern.

Textgröße ändern:

Außerdem kommt fortan die 2G-plus-Regel zum Einsatz: Ausschließlich Geimpfte und Genesene mit einem negativen tagesaktuellen Schnell- oder PCR-Test erhalten Einlass.

Betroffen von den Regelungen der sogenannten Alarmstufe II sind u.a. die Fußball-Erstligisten VfB Stuttgart und SC Freiburg, drei DEL-Klubs um den achtmaligen Eishockey-Meister Adler Mannheim sowie je vier Vereine aus der Handball- und der Basketball-Bundesliga.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt derzeit im Landes-Durchschnitt den Wert 6,3. Der von Bund und Ländern festgelegte Schwellenwert für eine Verschärfung der Maßnahmen liegt bei 6.

Bayern hat in der Vorwoche eine Obergrenze von 25 Prozent bei der Auslastung von Sportstätten erlassen, in Sachsen darf Profisport derzeit nur vor leeren Rängen stattfinden.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

"Zutiefst besorgt": Auch CONCACAF kritisiert FIFA

Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF Kritik an den Plänen des Weltverbandes FIFA, Teil der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, geäußert. Insbesondere den aus ihrer Sicht intransparenten Prozess rückte die CONCACAF in den Fokus: "Wir sind zutiefst besorgt über das Fehlen eines ordnungsgemäßen Verfahrens", teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik gegenüber dem englischen Guardian mit.

Investoren-Pläne der FIFA: Watzke sieht "Grenze überschritten"

DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hat die Pläne des Fußball-Weltverbandes FIFA, Teile der Weltmeisterschaft an private Investoren abzutreten, scharf kritisiert. "Viele im europäischen Fußball sehen die Pläne der FIFA als absoluten Angriff auf den Fußball an. Diese Haltung teile ich", sagte der Vizepräsident des UEFA-Exekutivkomitees im Gespräch mit dem kicker: "Hier wird eine Grenze überschritten."

DFB-Frauen treffen auf Australien und Japan

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen bekommt es im Oktober mit zwei hochkarätigen Gegnern zu tun. Die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück trifft zunächst am 9. Oktober in Karlsruhe auf Australien, ehe vier Tage später in Bremen das Duell mit Asienmeister Japan folgt. Es sind zwei richtige WM-Härtetests.

Säbel-Team um Weltmeisterin Eifler früh raus

Die frischgebackene Fecht-Weltmeisterin Larissa Eifler hat bei den Titelkämpfen in Hongkong den nächsten Überraschungserfolg verpasst. Im Säbel-Teamwettkampf unterlag die deutsche Mannschaft um Eifler, Felice Herbon und Julika Funke den an Nummer sechs gesetzten USA im Achtelfinale am Mittwoch mit 42:45.

Textgröße ändern: