Deutsche Tageszeitung - Rolfes wird Völler-Nachfolger als Sport-Geschäftsführer in Leverkusen

Rolfes wird Völler-Nachfolger als Sport-Geschäftsführer in Leverkusen


Rolfes wird Völler-Nachfolger als Sport-Geschäftsführer in Leverkusen
Rolfes wird Völler-Nachfolger als Sport-Geschäftsführer in Leverkusen / Foto: ©

Sportdirektor Simon Rolfes tritt ab Juli 2022 die Nachfolge von Rudi Völler als Sport-Geschäftsführer beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen an. Das teilte der Werksklub am Freitag mit. Völler hatte bereits Ende März bekannt gegeben, seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern. Der 61-Jährige wird im Anschluss Mitglied des Gesellschafterausschusses und darüber hinaus den Klub als Botschafter in der Öffentlichkeit repräsentieren, teilten die Rheinländer mit.

Textgröße ändern:

Rolfes, der vor drei Jahren den Posten als Sportdirektor übernommen hatte, rückt damit an die Seite von Fernando Carro, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung. "Ich möchte mich für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken. Es ist mir eine Ehre, für diesen Klub, dem ich so viel verdanke, künftig noch mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen", sagte Rolfes: "Wir haben viel vor. Mein Dank gilt außerdem Rudi Völler, von dem ich mir vieles abschauen konnte, was für das Handwerk eines guten Fußball-Managers wichtig ist."

Völler agierte von Januar 2005 bis Juni 2018 als Sportdirektor bei Bayer, im Anschluss übernahm der Weltmeister von 1990 die neu geschaffene Position des Sport-Geschäftsführers.

Völler freut sich auf die neue Aufgabe. "Mit Fernando Carro und Simon Rolfes an der Spitze des Klubs pflege ich ein gleichfalls enges, vertrauensvolles Verhältnis. Sie, alle bei Bayer 04 und natürlich die Fans der Werkself, können sich darauf verlassen, dass ich unsere gemeinsamen Interessen im Gesellschafterausschuss und bei der Wahrnehmung meiner neuen repräsentativen Aufgaben im In- und Ausland nachdrücklich vertreten werde", meinte Völler.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Mittelmaß? Matthäus sieht "Mentalitätsproblem" bei DFB-Elf

Lothar Matthäus hat sich in die Qualitätsdebatte rund um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft eingeschaltet und Bastian Schweinsteiger widersprochen. "Unsere Nationalmannschaft ist kein Mittelmaß!", entgegnete der Rekordnationalspieler dem Weltmeister von 2014 in der Bild-Zeitung und betonte: "Wir haben genügend Unterschiedsspieler, die bei Topklubs wie dem FC Bayern, Barcelona oder Arsenal Woche für Woche unter Beweis stellen, dass sie hohe Qualität haben."

NHL: Dämpfer für Draisaitl - Debüt-Treffer für Peterka

Eishockey-Star Leon Draisaitl hat bei der Jagd nach dem lang ersehnten Stanley Cup gleich zum Auftakt einen Dämpfer kassiert. Unter dem neuen Trainer Mike Babcock unterlag der 30-Jährige mit den Edmonton Oilers den Vancouver Canucks zum Saisonstart mit 5:6 nach Verlängerung.

WNBA: Fiebich mit New York im Halbfinale

Basketball-Nationalspielerin Leonie Fiebich ist mit New York Liberty in das Halbfinale der WNBA-Playoffs eingezogen. Im zweiten Duell mit dem favorisierten Hauptrundensieger Minnesota Lynx setzte sich das Team um die 26-Jährige mit 87:71 durch und entschied die Best-of-three-Serie somit für sich.

Gegen Serbien: Klopp bringt weitere Debütanten

Alles neu! Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird im Nations-League-Spiel gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in München nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nach dem 0:1 gegen Griechenland hat Jürgen Klopp seinen Kader nahezu komplett ausgewechselt, seine Startelf für Spiel drei der Nationenliga dürfte er vollständig verändern.

Textgröße ändern: