Deutsche Tageszeitung - Überraschung im Davis Cup: DTB-Team schlägt Serbien und hat Viertelfinale im Blick

Überraschung im Davis Cup: DTB-Team schlägt Serbien und hat Viertelfinale im Blick


Überraschung im Davis Cup: DTB-Team schlägt Serbien und hat Viertelfinale im Blick
Überraschung im Davis Cup: DTB-Team schlägt Serbien und hat Viertelfinale im Blick / Foto: ©

Die deutschen Tennis-Männer sind mit einer großen Überraschung gegen Serbien um Topstar Novak Djokovic in die Davis-Cup-Endrunde gestartet und haben das Tor zum Viertelfinale weit aufgestoßen. Im Schlussdoppel gewannen Kevin Krawietz und Tim Pütz (Coburg/Frankfurt) mit 7:6 (7:5), 3:6, 7:6 (7:5) gegen Djokovic/Nikola Cacic und sicherten den 2:1-Sieg. Mit einem Erfolg am Sonntag (nicht vor 16.00 Uhr/ServusTV) gegen Gastgeber Österreich wäre der Gruppensieg und der Einzug in die K.o.-Runde perfekt.

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Durch Dominik Koepfer war die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) in Innsbruck in Führung gegangen, der 27-Jährige aus Furtwangen bezwang im ersten Einzel Filip Krajinovic mit 7:6 (7:4), 6:4. Anschließend kassierte Jan-Lennard Struff (Warstein) gegen den Grand-Slam-Rekordchampion und Weltranglistenersten Djokovic beim 2:6, 4:6 die siebte Niederlage im siebten Duell.

Neben den sechs Gruppensiegern qualifizieren sich auch die beiden besten Zweitplatzierten für die K.o.-Runde. Olympiasieger Alexander Zverev verzichtete als Gegner des neuen Davis Cups, der seit 2019 in einer Finalrunde am Ende einer sowieso schon aufgeblähten Saison stattfindet, auf eine Teilnahme. Aufgrund des Corona-Lockdowns in Österreich finden die Partien in der Innsbrucker Olympiahalle ohne Zuschauer statt.

Djokovic spielte das Doppel nach nur kurzer Pause, doch zuvor gegen Struff hatte er einige Kräfte sparen können. Der 20-malige Major-Champion, der bei den ATP Finals in der vergangenen Woche im Halbfinale an Zverev gescheitert war, ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, ging in beiden Sätzen früh mit Break in Führung und durfte nach 72 Minuten jubeln. Im Doppel bekam Djokovic aber einen Kampf auf Augenhöhe geliefert, Krawietz/Pütz bewiesen große Moral und bogen im dritten Satz einen 2:4-Rückstand um.

Koepfer hatte gegen Krajinovic zuvor mit großer Entschlossenheit agiert und sich den Sieg in einem Match auf hohem Niveau als aggressiverer Spieler verdient. Im zweiten Satz führte der Schwarzwälder schon mit 4:1 und 5:3, gab aber zweimal den Break-Vorsprung aus der Hand. Doch auch Krajinovic wackelte anschließend beim Aufschlag zu sehr.

(B.Izyumov--DTZ)

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