Deutsche Tageszeitung - Sieg gegen Österreich: Davis-Cup-Team erreicht Viertelfinale

Sieg gegen Österreich: Davis-Cup-Team erreicht Viertelfinale


Sieg gegen Österreich: Davis-Cup-Team erreicht Viertelfinale
Sieg gegen Österreich: Davis-Cup-Team erreicht Viertelfinale / Foto: ©

Das deutsche Davis-Cup-Team hat dem Druck standgehalten und mit einem Sieg über Österreich das Viertelfinale erreicht. Im Schlussdoppel gewannen Kevin Krawietz und Tim Pütz 6:3, 6:4 gegen Oliver Marach/Philipp Oswald und sorgten in Innsbruck für den 2:1-Erfolg über die Gastgeber. Als Sieger der Gruppe F wartet am Dienstagabend (16.00 Uhr/ServusTV) in der K.o.-Runde Großbritannien.

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Dass die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) am Sonntagabend doch zittern musste, lag an Dominik Koepfers 1:6, 5:7 zum Auftakt gegen Jurij Rodionov. Jan-Lennard Struff erzwang aber mit seinem 7:5, 6:4 gegen Dennis Novak die Entscheidung im Doppel. Und wie schon beim 2:1 gegen Serbien um Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic am Samstagabend blieben Krawietz und Pütz nervenstark und machten die 150. gewonnene Davis-Cup-Begegnung für den DTB perfekt.

Die deutschen Tennisprofis behalten damit eine makellose Bilanz im Nationenwettbewerb gegen Österreich, das in Abwesenheit des lange verletzten Dominic Thiem ohne Top-100-Spieler antrat. Alle sechs bisherigen Begegnungen gingen an DTB, der in Innsbruck auf Olympiasieger Alexander Zverev verzichten muss.

Sowohl Struff als auch Krawietz/Pütz gingen mit dem hohen Druck souverän um. Struff übernahm gegen Novak sofort die Initiative und wackelte nur kurz, als er im ersten Satz bei 5:4 das Rebreak kassierte. Doch der 31-Jährige fing sich direkt wieder und konnte sich auf seinen starken Aufschlag verlassen. Der zweimalige French-Open-Sieger Krawietz und Pütz ließen eine herausragende Leistung folgen und gerieten nie in Gefahr.

Der Weltranglisten-54. Koepfer war zuvor gegen den 85 Plätze schlechter klassierten Rodionov hingegen überhaupt nicht ins Match gekommen und fand keinen Rhythmus, den ersten Satz gab er in nur 26 Minuten ab. Koepfer (27) agierte viel zu verunsichert und fehlerhaft, der fünf Jahre jüngere Rodionov bot erst ab Mitte des zweiten Durchgangs Schwächen an - Koepfer durfte trotz zwei Satzbällen aber nur kurz ans Comeback glauben.

(B.Izyumov--DTZ)

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