Deutsche Tageszeitung - Bis zu 30.000 Fans - doch keine Trainer: Zweitliga-Kracher im Fokus

Bis zu 30.000 Fans - doch keine Trainer: Zweitliga-Kracher im Fokus


Bis zu 30.000 Fans - doch keine Trainer: Zweitliga-Kracher im Fokus
Bis zu 30.000 Fans - doch keine Trainer: Zweitliga-Kracher im Fokus / Foto: ©

Bis zu 30.000 Fans dürfen im Stadion dabei sein - doch beide Trainer müssen wegen Corona-Infektionen passen: Das Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem FC St. Pauli und Schalke 04 wird nicht bloß sportlich bundesweit im Fokus stehen.

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Trotz der neuen Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels wird es beim Zweitliga-Kracher am Samstag (20.30 Uhr/Sport1 und Sky) auf dem Hamburger Kiez zu keiner Reduzierung der Stadionkapazität kommen. Dies bestätigte eine Sprecherin des Tabellenführers dem SID am Freitag.

Für das Spiel gilt wie zuletzt die 2G-Regel. Die am Donnerstag seitens der Politik verabredete Beschränkung auf maximal 15.000 Zuschauer bei Freiluftveranstaltungen gilt noch nicht, der Hamburger Senat setzt die Vereinbarung wohl erst in der kommenden Woche als Verordnung um.

Um trotz der bis zu 29.546 zugelassenen Zuschauern ein sicheres Stadionerlebnis zu ermöglichen, appelliert St. Pauli an alle Fans, vor dem Stadionbesuch und in den Tagen danach einen Corona-Schnelltest durchzuführen. "Fans, die eindeutige Symptome einer COVID-19-Erkrankung haben, bitten wir auch trotz eines negativen Tests im Zweifel lieber zu Hause zu bleiben – so sehr es schmerzt", heißt es seitens des Kiezklubs: "Gleichzeitig empfehlen wir das Tragen einer Maske." Die Verantwortlichen hoffen, dass sich die Bilder vom Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende nicht wiederholen.

Definitiv nicht im Stadion sein werden die beiden Trainer Timo Schultz und Dimitrios Grammozis. Schultz fehlte St. Pauli aufgrund einer Corona-Infektion bereits beim Auswärtssieg am vergangenen Wochenende in Nürnberg (3:2), bei Grammozis wurde ein positives Testergebnis am Freitag öffentlich, nachdem er sich wegen erkältungsähnlicher Symptome bereits seit dem vergangenen Wochenende in häusliche Isolation begeben hatte.

St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann freut sich ungeachtet des Ausfalls des eigenen Trainers auf die kommende Aufgabe. Er könne sich "kaum etwas Schöneres vorstellen, als in dieser Phase einen Topverein" am Millerntor zu empfangen, sagte Bornemann der Welt. In die beiden erst 28 Jahre alten Co-Trainer Loic Fave und Fabian Hürzeler habe er als Schultz-Ersatz vollstes Vertrauen. Schalkes Grammozis wird am Samstag durch Co-Trainer Sven Piepenbrock vertreten.

(L.Svenson--DTZ)

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