Deutsche Tageszeitung - "Ein wunderbarer Mensch": Leverkusens Aufstiegstrainer Kremer gestorben

"Ein wunderbarer Mensch": Leverkusens Aufstiegstrainer Kremer gestorben


"Ein wunderbarer Mensch": Leverkusens Aufstiegstrainer Kremer gestorben
"Ein wunderbarer Mensch": Leverkusens Aufstiegstrainer Kremer gestorben / Foto: ©

Der frühere Bundesligaspieler und -Trainer Willibert Kremer ist in der Nacht zum 24. Dezember im Alter von 82 Jahren nach langer und schwerer Krankheit gestorben. Kremer hatte für Hertha BSC und den MSV Duisburg in der Bundesliga gespielt. Als Trainer erreichte er mit dem MSV 1975 das Pokalfinale und führte Bayer Leverkusen 1979 zum Bundesligaaufstieg.

Textgröße ändern:

Leverkusen und Duisburg sprachen Kremers Familie am Samstag ihr Beileid aus. Christoph Daum, bei Bayer von 1996 bis 2000 Cheftrainer, schrieb bei Instagram: "Willibert war mir in meiner Trainerzeit bei Bayer 04 Leverkusen ein wichtiger Ratgeber und liebenswerter Freund."

Kremer hatte in den 70er Jahren den späteren Bayer-Manager Reiner Calmund als Jugendtrainer nach Leverkusen geholt. Dem Express sagte Calmund: "Seine Frau Paula hat mich Heiligabend angerufen und mir mitgeteilt, dass Willibert in der Nacht friedlich eingeschlafen sei." Kremer sei "nicht nur der erfolgreiche Aufstiegstrainer von Bayer Leverkusen" gewesen, "er war vor allem auch ein wunderbarer Mensch", so Calmund.

Bei Viktoria Köln hatte Kremer unter dem späteren Kölner und Mönchengladbacher Meistertrainer Hennes Weisweiler in der Oberliga West im Mittelfeld gespielt. Später trainierte er unter anderem auch 1860 München, Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig.

"Mit tiefer Bestürzung haben wir erfahren, dass unser ehemaliger Spieler Willibert Kremer verstorben ist. Für die Viktoria war er immer ein Idol und hat den Verein auf und neben dem Platz geprägt", sagte Viktoria-Präsident Günter Pütz nach dem Tod des Ehrenmitglieds.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale

Einpeitscher Jürgen Klopp und seine dominanten Ballzauberer sind im Hexenkessel von Saloniki an sich selbst gescheitert. Starke Überlegenheit, einige Chancen, aber keine Tore - die deutsche Nationalmannschaft kam trotz eines guten Spiels mit zahlreichen Abschlüssen nicht über ein 0:0 gegen lange mauernde Griechen hinaus und muss nach verpasster Revanche um das Nations-League-Viertelfinale zittern.

Klopp nimmt drei Wechsel vor

Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.

DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus

Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.

Golla reagiert auf Wechsel-Diskussion: "Nicht 'nur' Heimweh"

Nach den Diskussionen über eine schnelle Rückkehr zur SG Flensburg-Handewitt hat sich DHB-Kapitän Johannes Golla erstmals öffentlich zu seinem Wechselwunsch zu Wort gemeldet. "Menschen, die mich gut kennen, haben längst gesehen, dass es mittlerweile nicht mehr 'nur' Heimweh ist, sondern meine mentale Gesundheit ernsthaft gefährdet ist", schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Er sei sich "im Klaren darüber, dass die Entscheidung für den Vertrag in Melsungen verfrüht war."

Textgröße ändern: