Deutsche Tageszeitung - Tour de Ski: Rydzek glänzt als Sechste und löst Olympia-Ticket

Tour de Ski: Rydzek glänzt als Sechste und löst Olympia-Ticket


Tour de Ski: Rydzek glänzt als Sechste und löst Olympia-Ticket
Tour de Ski: Rydzek glänzt als Sechste und löst Olympia-Ticket / Foto: ©

Coletta Rydzek starke Sechste, Laura Gimmler auf Platz neun: Die deutschen Langläuferinnen haben einen glänzenden Start in die Tour de Ski erwischt. Im eigentlich ungeliebten Freistil-Sprint löste Rydzek in Lenzerheide/Schweiz mit dem besten Ergebnis ihrer Karriere das Olympia-Ticket. Gimmler erfüllte zum Auftakt des ersten Saisonhöhepunkts mit ihrer stärksten Leistung des Winters die halbe Peking-Norm.

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"Dass es mit dem Finale geklappt hat, ist schon ein kleiner Traum. Und dass ich zumindest in der ersten Runde so nah am Podium war, das hätte ich mir Anfang der Saison nicht träumen lassen. Ich werde den Tag einfach genießen", sagte die jüngere Schwester des Kombinations-Olympiasiegers Johannes Rydzek.

Die 24 Jahre alte Rydzek stürmte als erste Deutsche seit Sandra Ringwald im Februar 2019 in ein Finale der besten sechs Läuferinnen. Dort war sie aber nach gutem Start ohne Chance. Gimmler (beide Oberstdorf) schaffte es immerhin ins Halbfinale, auch das war bei den ersten vier Sprints der Weltcup-Saison keiner DSV-Starterin gelungen. "Dass ich ins Halbfinale gekommen bin, ist für mich eine Sensation", sagte Gimmler.

Die deutschen Männer blieben dagegen auch im fünften Sprint des Winters ohne Punkt. Die Siege bei der ersten von sechs Tour-Etappen gingen an Tour-Titelverteidigerin Jessica Diggins (USA) und Dreifach-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen.

Rydzeks bestes Ergebnis war zuvor Rang zehn im Februar 2020 in Dresden gewesen, die WM-Zehnte Gimmler war nur im Februar 2019 als Siebte in Cogne besser. Victoria Carl (Zella-Mehlis/14.) und Anne Winkler (Sayda/27.) schieden im Viertelfinale aus.

Die im Gesamtweltcup führende Schwedin Maja Dahlqvist, die zuvor alle Sprints des Winters gewonnen hatte, ist bei der Tour nicht am Start. Dahlqvist (5) und ihre Teamkollegin Linn Svahn (3) hatten zuletzt für acht schwedische Sprint-Siege in Folge gesorgt.

Weiter geht es am Mittwoch mit den ersten Distanzrennen der Tour. Vor allem Katharina Hennig, die beim Sprint als 52. im Prolog scheiterte, rechnet sich über die zehn Kilometer im freien Stil eine vordere Platzierung aus. "Der Durchpuster wäre geschafft. Jetzt heißt es: Fokus finden und Spaß haben", sagte Hennig.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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