Deutsche Tageszeitung - "Desaster": Kyrgios fürchtet Fernbleiben der "Big Three" bei Australian Open

"Desaster": Kyrgios fürchtet Fernbleiben der "Big Three" bei Australian Open


"Desaster": Kyrgios fürchtet Fernbleiben der "Big Three" bei Australian Open
"Desaster": Kyrgios fürchtet Fernbleiben der "Big Three" bei Australian Open / Foto: ©

Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios fürchtet das Fernbleiben der Superstars Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal von den Australian Open (17. bis 30. Januar). Würden die "Big Three" beim ersten Grand Slam des Jahres geschlossen fehlen, wäre das ein "Desaster", sagte Kyrgios der Zeitung Melbourne Age.

Textgröße ändern:

"Es wäre ein absolutes Desaster für die Fans und alle, die Tennis genießen. Sicher, die jüngeren Spieler hätten die Chance, sich zu profilieren. Aber in der Gesamtbetrachtung muss man sagen, dass wir sie brauchen."

Der Schweizer Federer kämpft sich derzeit nach der dritten Operation am rechten Knie in den vergangenen beiden Jahren zurück und wird definitiv fehlen. Nadal war nach einer hartnäckigen Fußverletzung zuletzt bei einem Einladungsturnier in Abu Dhabi zurückgekehrt. Bei seiner Heimkehr nach Spanien wurde er aber positiv auf das Coronavirus getestet.

Der Weltranglistenerste Djokovic steht zwar auf der Meldeliste des Majors in Melbourne, der Rekordsieger macht aus seinem Impfstatus aber weiter ein Geheimnis. Bei den Australian Open dürfen nur vollständig geimpfte Spielerinnen und Spieler aufschlagen.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Hammerlose: Bayern-Frauen gegen Barca, Real und ManCity

Hammerlose für den FC Bayern: Die Double-Gewinnerinnen bekommen in der Ligaphase der Champions League gleich die Chance zur Revanche für das Halbfinal-Aus in der Vorsaison. Die Auslosung in Nyon bescherte den Münchnerinnen ein Duell mit dem FC Barcelona, außerdem warten weitere schwere Begegnungen gegen Real Madrid, Manchester City und Frankfurt-Bezwinger Paris Saint-Germain. Die Partien bei Benfica Lissabon und Austria Wien sollten Pflichtaufgaben sein.

EM-Aus für Grozer: Deutschland ohne Volleyball-Urgestein

Deutschlands Volleyballer müssen bei der anstehenden Europameisterschaft (9. bis 26. September) ohne ihren wichtigsten Spieler auskommen. Für Ausnahmekönner Georg Grozer kommt der Kampf um den ersten EM-Titel der deutschen Geschichte wegen anhaltender körperlicher Probleme zu früh. Wie der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) auf Nachfrage des SID am Freitagvormittag bestätigte, wird Grozer derzeit individuell physiotherapeutisch betreut.

"Ein bisschen Wahnsinn": Kompany und die "KI-Wolke"

Ein Wunschtransfer, den ihm der FC Bayern untersagte? Vincent Kompany lachte laut. "Also, das hast du dir aus der KI-Wolke geholt, diese Information", sagte der Münchner Trainer angesprochen auf einen entsprechenden Bild-Bericht gut gelaunt, bevor er dann doch noch ernst wurde: "Ich bin total überrascht, dass das überhaupt irgendwo in die Welt ging, weil ich nicht einmal aufgestanden bin mit diesem Gedanken."

Wieder in fünf Sätzen: Zverev quält sich in die dritte Runde

Alexander Zverev riss sich erleichtert das verschwitzte Shirt vom Leib, dann holte er sich den spärlichen Applaus der verbliebenen New Yorker Nachtschwärmer ab. Der French-Open-Sieger hat zwei Tage nach seinem Erstrunden-Schreck auch die nächste Pflichtaufgabe bei den US Open nur mit großer Mühe gelöst. Beim 6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3 gegen den Franzosen Quentin Halys wirkte Zverev zwischenzeitlich arg verunsichert.

Textgröße ändern: