Deutsche Tageszeitung - Darts-WM: Wright, Wade und Anderson im Viertelfinale

Darts-WM: Wright, Wade und Anderson im Viertelfinale


Darts-WM: Wright, Wade und Anderson im Viertelfinale
Darts-WM: Wright, Wade und Anderson im Viertelfinale / Foto: ©

Der zweimalige Weltmeister Gary Anderson steht bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace im Viertelfinale. Im Duell zweier früherer Champions setzte sich der schottische Vorjahresfinalist gegen 2018er-Sieger Rob Cross aus England 4:3 durch. Auch James Wade und Peter Wright kamen eine Runde weiter.

Textgröße ändern:

Dem über weite Strecken überlegenen Weltranglistensechsten Anderson gelang nicht nur der etwas bessere Punkteschnitt (97,0) als Cross (93,4), er checkte auch im dritten Satz mit 170 Punkten das höchstmögliche Finish. Im neunten WM-Viertelfinale seiner Karriere wartet am Neujahrstag Luke Humphries (England).

Das letzte Achtelfinale des Turniers gewann der Schotte Wright gegen Ryan Searle (England) 4:1. In der Neuauflage des Endspiels der Players Championship Finals, das Wright ebenfalls gewonnen hatte, ließ der Weltmeister von 2020 seinem Gegner kaum eine Chance und trifft nun auf Überraschungsmann Callan Rydz.

Zuvor war Wade gegen den Niederländer Martijn Kleermaker seiner Favoritenrolle gerecht geworden, er gewann ungefährdet 4:0. Für den Weltranglistenvierten, der im Viertelfinale auf Routinier Mervyn King trifft, war es erst das zweite Match im Turnier. Als Top-32-Spieler für die zweite Runde gesetzt, hatte "The Machine" nach seinem Auftaktsieg vom Corona-bedingten Aus seines Drittrunden-Gegners Vincent van der Voort (Niederlande) profitiert.

Der 55 Jahre alte Engländer King kam am Nachmittag nach einem 1:3-Rückstand zurück und gewann gegen Raymond Smith (Australien) mit 4:3. Rydz setzte seinen Erfolgszug fort. Der 23-Jährige Engländer schlug am Mittwochnachmittag Debütant Alan Soutar klar mit 4:1 und zog erstmals ins Viertelfinale ein.

Im eng umkämpften englischen Achtelfinalduell zwischen dem Weltranglisten-30. Chris Dobey und seinem elf Range besser notierten Landsmann Humphries setzte sich der leichte Favorit 4:3 durch.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

"Ein bisschen Wahnsinn": Kompany und die "KI-Wolke"

Ein Wunschtransfer, den ihm der FC Bayern untersagte? Vincent Kompany lachte laut. "Also, das hast du dir aus der KI-Wolke geholt, diese Information", sagte der Münchner Trainer angesprochen auf einen entsprechenden Bild-Bericht gut gelaunt, bevor er dann doch noch ernst wurde: "Ich bin total überrascht, dass das überhaupt irgendwo in die Welt ging, weil ich nicht einmal aufgestanden bin mit diesem Gedanken."

Wieder in fünf Sätzen: Zverev quält sich in die dritte Runde

Alexander Zverev riss sich erleichtert das verschwitzte Shirt vom Leib, dann holte er sich den spärlichen Applaus der verbliebenen New Yorker Nachtschwärmer ab. Der French-Open-Sieger hat zwei Tage nach seinem Erstrunden-Schreck auch die nächste Pflichtaufgabe bei den US Open nur mit großer Mühe gelöst. Beim 6:4, 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 6:3 gegen den Franzosen Quentin Halys wirkte Zverev zwischenzeitlich arg verunsichert.

"Auf die Schnauze bekommen": Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Lys ohne Chance gegen Andrejewa

Eva Lys blickte zunehmend ratlos ihren Schlägen hinterher, die einfach zu häufig im Aus landeten - von einer Sensation war die Tennisspielerin an diesem Abend in New York ein gutes Stück entfernt. Gegen die French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa verlor Lys eine einseitige Partie mit 0:6, 2:6. Nach dem Aus von Tatjana Maria zuvor schaffte es somit keine deutsche Frau in die dritte Runde der US Open.

Textgröße ändern: