Deutsche Tageszeitung - Basketball: Münchens Siegesserie endet in Barcelona

Basketball: Münchens Siegesserie endet in Barcelona


Basketball: Münchens Siegesserie endet in Barcelona
Basketball: Münchens Siegesserie endet in Barcelona / Foto: ©

Der deutsche Basketball-Topklub Bayern München hat sich auf internationaler Bühne erneut in starker Form präsentiert - beim großen FC Barcelona aber eine vermeidbare Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Andrea Trinchieri unterlag am Dienstag im EuroLeague-Spiel beim Vorjahresfinalisten mit 66:71 (29:28), nach wettbewerbsübergreifend fünf Siegen ging München mal wieder als Verlierer vom Platz.

Textgröße ändern:

Trotz der knappen Niederlage beim zweitbesten EuroLeague-Team der bisherigen Spielzeit darf München weiter auf die Play-offs hoffen. Der Bundesliga-Spitzenreiter liegt mit nun 11 Erfolgen bei 12 Niederlagen auf dem neunten Rang. Die ersten acht Plätze berechtigen zur Teilnahme an der K.o.-Phase.

Vier Tage nach dem Sieg im deutschen EuroLeague-Duell mit Alba Berlin (62:56) entwickelte sich ein extrem enges Spiel, das zu Beginn vor allem von Fehlern und schwachen Abschlüssen geprägt war. Zwischen den Körben machten zwar die Bayern den besseren Eindruck, effektiv war aber keines der Teams - nach dem ersten Viertel stand es gerade mal 9:9.

Die Münchner blieben allerdings tendenziell stärker und machten beinahe zu wenig daraus, zur Pause pfiffen die spanischen Fans, die Bayern führten 29:28. Im dritten Viertel kam dann Barcelona stärker auf, dennoch blieb der Gast dran und ging im Schlussabschnitt wieder in Führung - dann allerdings zerstörte ein 15:2-Lauf der Spanier die Hoffnungen.

Topscorer der Bayern war erneut Vladimir Lucic (16 Punkte), auch Ognjen Jaramaz (15) spielte stark auf. Aufseiten der Katalanen ragte Kyle Kuric (20) heraus.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

WM-Bewerbung: DFB will Ende des FIFA-Machtkampfs abwarten

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will mit Blick auf seine anvisierte Bewerbung um die Ausrichtung der WM-Endrunde 2038 oder 2042 das Ende des Machtkampfs um Präsident Gianni Infantino beim Weltverband FIFA abwarten. Bemühungen in diese Richtung ergäben erst nach der Wahl eines neuen FIFA-Präsidenten Sinn, sagte DFB-Vizepräsident Hansa-Joachim Watzke im Deutschlandfunk.

Premier League gibt fünfmal so viel wie Bundesliga aus

Völlig losgelöst: Die englische Premiere League schwebt finanziell weiterhin in schwindelerregenden Dimensionen. Die schwerreichen Klubs von der Insel gaben in diesem Transfersommer unfassbare 4,12 Milliarden Euro für neue Spieler aus - mehr als fünfmal so viel wie die Bundesliga. Allein neun der zehn teuersten Einkäufe tätigten Manchester City, Liverpool und Co.

Nach Tour-Sturz: Lipowitz vor Comeback

Radprofi Florian Lipowitz gibt rund sieben Wochen nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France sein Comeback. Wie sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe am Mittwoch bekannt gab, soll der 25-Jährige am 9. September beim Giro della Toscana in Italien an den Start gehen.

Carro über FIFA-Präsidentschaft: "Führen Kampf gegen Infantino"

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hat sich mit deutlichen Worten in der Debatte um Gianni Infantino gegen den umstrittenen FIFA-Präsidenten geäußert. "Wir führen jetzt einen Kampf gegen Infantino - und den müssen wir gewinnen", betonte der 62-Jährige in der Sport Bild.

Textgröße ändern: