Deutsche Tageszeitung - Friedrich verlässt Hertha BSC im Sommer

Friedrich verlässt Hertha BSC im Sommer


Friedrich verlässt Hertha BSC im Sommer
Friedrich verlässt Hertha BSC im Sommer

Sportdirektor Arne Friedrich wird den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC im Sommer verlassen. Der 42-Jährige hat sich dazu entschieden, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. "Ich bin der gesamten Hertha-Familie sehr dankbar für die gemeinsame Zeit und das in mich gesetzte Vertrauen. Die zurückliegenden zweieinhalb Jahre waren sehr intensiv und geprägt von Veränderungen", sagte Friedrich.

Textgröße ändern:

"Arne Friedrich war und ist in einer nicht einfachen Situation für Hertha BSC täglich mit viel Energie, Leidenschaft und Tatkraft unterwegs, um den Verein voranzubringen. Immer mit klaren Vorstellungen und klarer Haltung", sagte Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic. Friedrich habe sich dazu entschieden, "andere Wege zu gehen. Das ist bedauerlich, müssen wir aber akzeptieren."

Es sei "kein Geheimnis, dass die USA für ihn eine wichtige Rolle spielen und wir arbeiten gemeinsam daran, zu schauen, wie er dort für uns zukünftig eine Hilfe sein kann", ergänzte Bobic.

2019 war Friedrich als Performance Manager zu den Berlinern zurückgekehrt, für die er zwischen 2002 und 2010 als Spieler 288 Partien bestritten hatte. Das Amt des Sportdirektors hatte Friedrich seit 2020 inne.

"Ich bin 2019 zurückgekehrt, um dem Verein zur Seite zu stehen und meinen Teil dazu beizutragen, Hertha BSC zu stabilisieren und in ruhigere Fahrwasser zu führen", sagte Friedrich: "Viele Höhen und Tiefen haben wir durchlebt, wobei für mich die positiven Momente klar herausstechen. Auch dank der tollen Menschen, die hier täglich alles für den Verein geben."

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

WM-Bewerbung: DFB will Ende des FIFA-Machtkampfs abwarten

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will mit Blick auf seine anvisierte Bewerbung um die Ausrichtung der WM-Endrunde 2038 oder 2042 das Ende des Machtkampfs um Präsident Gianni Infantino beim Weltverband FIFA abwarten. Bemühungen in diese Richtung ergäben erst nach der Wahl eines neuen FIFA-Präsidenten Sinn, sagte DFB-Vizepräsident Hansa-Joachim Watzke im Deutschlandfunk.

Premier League gibt fünfmal so viel wie Bundesliga aus

Völlig losgelöst: Die englische Premiere League schwebt finanziell weiterhin in schwindelerregenden Dimensionen. Die schwerreichen Klubs von der Insel gaben in diesem Transfersommer unfassbare 4,12 Milliarden Euro für neue Spieler aus - mehr als fünfmal so viel wie die Bundesliga. Allein neun der zehn teuersten Einkäufe tätigten Manchester City, Liverpool und Co.

Nach Tour-Sturz: Lipowitz vor Comeback

Radprofi Florian Lipowitz gibt rund sieben Wochen nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France sein Comeback. Wie sein Team Red Bull-Bora-hansgrohe am Mittwoch bekannt gab, soll der 25-Jährige am 9. September beim Giro della Toscana in Italien an den Start gehen.

Carro über FIFA-Präsidentschaft: "Führen Kampf gegen Infantino"

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hat sich mit deutlichen Worten in der Debatte um Gianni Infantino gegen den umstrittenen FIFA-Präsidenten geäußert. "Wir führen jetzt einen Kampf gegen Infantino - und den müssen wir gewinnen", betonte der 62-Jährige in der Sport Bild.

Textgröße ändern: