Deutsche Tageszeitung - DEL: München löst Finalticket - Berlin vergibt Matchball

DEL: München löst Finalticket - Berlin vergibt Matchball


DEL: München löst Finalticket - Berlin vergibt Matchball
DEL: München löst Finalticket - Berlin vergibt Matchball / Foto: © FIRO/SID

Der dreimalige Meister Red Bull München hat seinen ersten Matchball direkt genutzt und das Play-off-Finale in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht. Das Team von Trainer Don Jackson gewann gegen die Grizzlys Wolfsburg am Sonntag 2:0 (2:0, 0:0, 0:0) und entschied die Best-of-five-Serie im Halbfinale mit 3:0 für sich.

Textgröße ändern:

Auf den Gegner müssen die Münchner noch warten, im zweiten Halbfinale wurde die Entscheidung vertagt. Titelverteidiger Eisbären Berlin vergab die Chance auf den dritten Sieg durch eine 3:5 (1:1, 0:1, 2:3)-Heimpleite gegen die Adler Mannheim. Die Gäste verkürzten in der Serie auf 1:2, am Dienstag (19.30 Uhr/MagentaSport) geht es in Mannheim weiter.

"Man hat gesehen, dass wir verzweifelt hergekommen sind, mit der nötigen Galligkeit", sagte Mannheims Nationalspieler Korbinian Holzer bei MagentaSport: "Wir sind marschiert und marschiert und haben uns am Ende belohnt."

In einem temporeichen ersten Drittel erzielten die Adler durch Markus Hännikäinen (4.) die frühe Führung, die Berliner Antwort durch Frans Nielsen (7.) ließ aber nicht lange auf sich warten. Nigel Dawes (31.) brachte die Mannheimer wieder in Führung, Nationalspieler Nicolas Krämmer (47.) und erneut Dawes (51.) erhöhten auf 4:1. Blaine Byron (58.) verkürzte, Dawes legte seinen dritten Treffer nach (60.), Johan Södergran markierte den Endstand (60.).

Den Münchnern gelang vor heimischem Publikum ein Start nach Maß. Bereits in der sechsten Minute sorgten Yasin Ehliz und Austin Ortega mit einem Doppelschlag innerhalb von 15 Sekunden für den Endstand. Die stark ersatzgeschwächten Wolfsburger hatten in der Folge nichts mehr entgegenzusetzen. Für München ist es der erste Finaleinzug seit 2019. Damals waren die Red Bulls an Mannheim gescheitert.

"Man sagt immer, der letzte Sieg ist der schwerste – und so war es auch dieses Mal", sagte Münchens Stürmer Frank Mauer: "Der Doppelschlag hat uns in die Karten gespielt, mit einer 2:0-Führung spielt es sich leichter. Das hat uns geholfen."

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Rekordablöse: Wamser wechselt von Bayer zu ManCity

Die Bundesliga muss den Abgang einer weiteren Fußball-Nationalspielerin verkraften. Carlotta Wamser verlässt Bayer Leverkusen und wechselt zum englischen Meister Manchester City. Das gaben beide Vereine am Montag bekannt. Bis zu 650.000 Euro inklusive Boni könnten laut Bild-Zeitung als Ablöse für die 22-Jährige fließen, damit würde Wamser zum Rekordtransfer der Bundesliga aufsteigen.

Kosicke: "Geht nicht um eine Übernahme"

Berater Marc Kosicke hat die Kritik von Uli Hoeneß an seiner Rolle als Berater und Co-Trainer des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp zurückgewiesen. "Es geht nicht um eine Übernahme", sagte Kosicke der Frankfurter Rundschau auf Hoeneß' Vorwurf des "friendly takeover" und ergänzte: "Es geht einfach darum, die richtigen Dinge zu tun."

Platini zu FIFA-Machtkampf: Infantino "muss gehen"

Im Machtkampf beim Fußball-Weltverband sieht auch der Ex-Chef von Gianni Infantino keine Zukunft für den FIFA-Präsidenten. Er "muss gehen", sagte Michel Platini, der einst als Boss der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eng mit seinem damaligen Generalsekretär Infantino zusammenarbeitete.

Vor Zverevs erster Nachtschicht: Becker glaubt an Finaleinzug

Mit einer Nachtschicht startet Alexander Zverev in seine Titelmission bei den US Open - und geht es nach Boris Becker, dann stehen die Chancen gut, dass es der Auftakt einer weiteren Erfolgsgeschichte des French-Open-Gewinners wird. "Ich glaube, er hat große Chancen, das dritte Grand-Slam-Finale zu erreichen. Das ist wirklich machbar", sagte Becker in seinem Podcast mit Andrea Petkovic: "Er hat eine Riesenchance."

Textgröße ändern: